Fuchs, Dismas

Fuchs, Dismas

Bildquelle

Stammbuch Carl Maria von Webers

Basisdaten

  1. 10. Mai 1781 in Allersberg (Bayern)
  2. 13. Januar 1843 in Darmstadt
  3. Schauspieler, Sänger (Tenor), Regisseur
  4. Eichstätt, München, Augsburg, Karlsruhe, Speyer, Wiesbaden, Aachen, Offenbach, Mainz, Darmstadt, Frankfurt am Main

Ikonographie

Fuchs, Dismas

Biographische Informationen aus der WeGA

  • Sohn eines Fabrikschreibers
  • Chorknabe in Eichstätt
  • philosophische und theologische Studien in München; im Verzeichniß der Studierenden, welche sich in dem churfürstlichen Schulhause zu München durch Talente, und Fleiß ausgezeichnet, und Preise erhalten haben, im Jahre 1800 den 31sten August, S. 11f. als Schüler des kurfürstlichen Lyzeums unter den Fächern Körpernaturlehre und Mathematik genannt (Mitschüler waren u. a. Friedrich Aestner, Joseph Mederer, Alois Merl, Johann Nepomuk von Poissl, Alois Zimmermann)
  • trug sich am 18. Mai 1800 in München in Carl Maria von Webers Stammbuch ein (als „Physiker“)
  • brach 1803 seine Ausbildung in München ab, um nachfolgend als Tenor und Schauspieler in Wandertruppen tätig zu sein; Debüt 1803 bei der Uraufführung von Webers Peter Schmoll in Augsburg
  • in Karlsruhe bei der Gesellschaft von Wilhelm Vogel engagiert, danach im Sommer 1804 in Speyer und Wiesbaden
  • in Aachen bei Marianne Böhm engagiert, danach im Winter 1806 in Offenbach, dann in Mainz und Wiesbaden
  • ab Juli 1807 bei der Gesellschaft von Xavier Krebs in Darmstadt (Debüt 16. Juli), zwischenzeitlich (Mai 1808) auch Vorstellungen in Mainz
  • Mai 1810 bei der Gründung des Großherzoglichen Hoftheaters in Darmstadt in dessen Ensemble übernommen, Fachangaben: „zweite Liebhaber, Tenor- auch komische Rollen“ (1810), „Tenorbouffon, komische Rollen“ (1811), „komische Rollen, Väter“ sowie „Nachleser“ (1817), „zärtliche und komische Väter“ (1830)
  • heiratete 1810 seine Kollegin, die Schauspielerin Nanette Brock
  • im Herbst 1810 erneuter Kontakt zu Carl Maria von Weber
  • am Darmstädter Hoftheater ab 1825 Regiegehilfe, ab 1828 Inspizient und Mitglied der Regie, ab 1830 alleiniger Regisseur; (erste) Pensionierung 1831 im Rahmen der Schließung des Hoftheaters
  • veröffentlichte ein Chronologisches Tagebuch des Großheroglich Hessischen Hoftheaters von der Begründung bis zur Auflösung desselben, Darmstadt 1832
  • 1833 bis 1835 Regisseur am Theater Frankfurt/Main
  • ab 1835 wieder am (neu gegründeten) Hoftheater Darmstadt bis zur (zweiten) Pensionierung 1839 aufgrund von Erblindung

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