Klingemann, Ernst August Friedrich

Basisdaten

  1. Bonaventura Pseudonyme
  2. 31. August 1777 in Braunschweig
  3. 24. Januar 1831 in Braunschweig
  4. Schriftsteller, Theaterdirektor, Dramatiker
  5. Braunschweig

Ikonographie

Ernst August Friedrich Klingemann (Bonaventura) (Quelle: Wikimedia)
Klingemanns Grab (Quelle: Wikimedia)
Straßenschild in Braunschweig zur Erinnerung an Ernst Friedrich August Klingemann (Quelle: Wikimedia)
Theaterzettel der Uraufführung von Goethes „Faust I“ im Braunschweiger Hof-Theater am 19. Januar 1829. (Quelle: Wikimedia)
Bildnis (Ernst) August (Friedrich) Klingemann, Friedrich Barthel -  (Quelle: Digitaler Portraitindex)
Bildnis des Aug. Klingemann, Johann Christian B hme - um 1830 (Quelle: Digitaler Portraitindex)
Klingemann, August,  (Quelle: Digitaler Portraitindex)

Biographische Informationen aus der WeGA

  • Schulbesuch in Braunschweig (Catharineum und Carolineum)
  • Jurastudium in Jena, dort hörte er auch Vorlesungen von Fichte, Schelling und A. W. Schlegel und stand in persönlichem Verkehr mit Schriftstellern (u.a. Brentano)
  • Er gab zusammen mit Brentano und Aug. Winkelmann 1800 die Zeitschrift Memnon heraus
  • 1810 bewarb er sich um eine Dramaturgenstelle bei der Schröder’schen Direktion in Hamburg
  • Am 3. Mai 1810 Heirat mit der Schauspielerin Elise Anschütz (1785–1862)
  • Ab 1814 (1813, laut N.Nekr.) übernahm er die Mitdirektion der Walther’schen Gesellschaft in Braunschweig
  • Er bildete 1817 eine vom Hofe begünstigte Kommission mit der Absicht, das Theater als Aktienunternehmen fortzuführen. Er wurde an die Spitze der neuen Unternehmung gestellt
  • Am 31. März 1818 Ende der Direktion der Waltherschen Gesellschaft, von der ein Teil nach Magdeburg ging
  • Ende Mai 1818 eröffnete Klingemann das Braunschweiger Nationaltheater, Regisseur wurde August Haake (bis 1823)
  • Am 19. März 1826 musste die Bühne aus finanziellen Gründen geschlossen werden. Herzog Karl II. von Braunschweig (1804–1873) ließ sie zwei Monate später als Hoftheater wieder eröffnen, unter Direktion von Klingemann
  • Spannungen zwischen ihm und dem Herzog führten 1829 zu seiner Enthebung als Direktor, er übernahm eine Professor der schönen Literatur am Collegium Carolineum in Braunschweig
  • nach der Flucht des Herzogs infolge der revolutionären Unruhen vom 7. September 1830 übernahm sein Bruder Wilhelm (1806–1884) dessen Nachfolge und setzte Klingemann wieder in sein Amt ein, für das ihm nur noch kurze Zeit bis zu seinem Tod blieb

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