Personen-Datenbank der WeGA und der FFFI

Personen-Datenbank zur Zeit "eingefroren"

Bitte beachten Sie, dass die Personendatenbank zur Zeit auf dem Stand von Anfang 2009 "eingefroren" wurde. Grund dafür ist die nochmalige Umstellung auf veränderte und an die übrigen Teile der Edition anzupassende Strukturen. Die Datenbank wird danach für eine Weile nur durch die Mitarbeiter der Weber-Ausgabe erweiterbar sein, da der öffentliche Zugang für angemeldete Benutzer kaum genutzt wurde. Der jetzige Lese-Zugriff bleibt aber bis zur Freigabe der Neufassung bestehen, angemeldete Benutzer erhalten auch nach wie vor Einblick in die nur intern sichtbaren Daten.

(15. 5. 2009)


Datenbank jetzt offiziell zur (passiven) Benutzung freigegeben

Ab sofort können Sie die vorläufige Personendatenbank, die auf Initative des Edirom-Projekts, der Weber-Gesamtausgabe und der Fachgruppe als ein gemeinsames Arbeitsinstrument hier zur Diskussion gestellt werden soll, nutzen (bis November 2006 zunächst nur passiv zur Einsichtnahme). Bitte beachten Sie, daß Sie nur die dauerhaft öffentlich zugänglichen Kurzinformationen sehen. Wenn Sie Zugang zur jeweiligen Materialsammlung zu einer Person (zugänglich unter „Detailinformationen“) haben möchten, senden Sie bitte eine entsprechende kurze Bitte an kepper(at)edirom.de. Sie erhalten dann einen paßwortgeschützen Zugang. Bitte berücksichtigen Sie auch, daß es sich noch um eine vorläufige Benutzeroberfläche handelt, die nach Ihren Wünschen verändert und ergänzt werden kann.

Direkt zur Personendatenbank kommen Sie mit dem Link: interner Link folgthttp//www.weber-gesamtausgabe.de/fffi-db

Bitte verfolgen Sie bezüglich des Fortgangs des Projektes auch die Seite interner Link folgtAktuelles.

Entstehung und Ziele der Personendatenbank

Wie viele der laufenden Gesamtausgaben pflegte auch die WeGA eine Datei mit Informationen zu (inzwischen ca. 2.500) Personen, die mit Webers Leben und Werk in verschiedenster Beziehung stehen und aus unterschiedlichsten Bereichen des „öffentlichen Lebens“ kommen. Diese Informationen wurden bisher in einer relativ starren Datenbank auf Basis des Programms Asksam gespeichert bzw. in unterschiedlichsten Ablagesystemen hinterlegt. Die Benutzung der Informationen erwies sich dabei immer wieder als schwierig, unergonomisch und zeitaufwendig, vor allem im Hinblick auf die Pflege, Aktualisierung und Verknüpfung von Daten. Aus diesem Grunde hat sich die WeGA entschlossen, diese „Kartei“ in eine eigene offene Datenbank zu überführen, die in Anlehnung an das vergleichbare Prinzip des Wiki-System den sukzessiven Aufbau eines zentralen Personen-Informationspools erlaubt, auf den die Mitarbeiter beider Arbeitsstellen (in Berlin und Detmold) jederzeit Lese- und Schreibzugriff haben. Auf diese Weise kann die Datenbank in gemeinsamer Arbeit kontinuierlich wachsen und bislang verstreute Informationen können nach und nach eingearbeitet werden.

Rasch hat sich die Datenbank als ein sehr hilfreiches Mittel für jegliche Art von Kommentar-Arbeiten erwiesen. Da sie zudem einem Vorschlag entspricht, der vor etlichen Jahren in der AG Musikerbriefe der Fachgruppe Freie Forschungsinstitute (FFFI) besprochen, aber wegen des zu hohen Arbeitsaufwandes und technischer Schwierigkeiten verworfen werden mußte, entstand die Idee, auf dieser Basis einen erneuten Versuch einer Zusammenführung von Personendaten aus den verschiedensten laufenden Editionsvorhaben zu wagen, da nun ohne große Mühen eine entsprechend große, für alle Beteiligten nützliche Datenbank aufbaubar ist. In die vorhandene WeGA-Datenbank wurden daher (nach einem Vorschlag von J. Focht vom BMLO) zur Demonstration der Leistungsfähigkeit einer solchen DB in den vergangenen Wochen Personen der Anfangsbuchstaben A und B aus benachbarten Ausgaben (mit noch sehr rudimentären Angaben) aufgenommen (insgesamt z. Zt. ca. 3.100 Einträge). In den kommenden Wochen werden nun weitere, von Kolleginnen und Kollegen zur Verfügung gestellte Personendaten hinzugefügt. Bei der vom 16.–18. November 2006 in der Akademie der Wissenschaften im Mainz stattfindenden Tagung soll dann über eine endgültige Gestaltung dieser Arbeitsdatenbank diskutiert werden.

Ein wesentliches (im Augenblick erst ansatzweise erfülltes) Charakteristikum dieser ausdrücklich offenen und als nicht abschließbar konzipierten „Materialsammlung“ zu Personen ist die Nachprüfbarkeit aller Informationen, d. h. zu jedem innerhalb einer biographischen Chronik untergebrachten Detail soll auch die jeweilige Quelle angegeben werden; auf der Basis einer Prüfung der Verläßlichkeit dieser Quellen kann erst eine verläßliche Biographie erstellt werden. Für die Öffentlichkeit sichtbar sind dabei die Rubriken Kurzbiographie und Detailansicht (mit Lebensdaten, Beruf, Wirkort und einer – in fast allen Fällen erst noch zu erstellenden – detaillierteren biographischen Chronik). Kern des Ganzen aber ist eine z. Zt. noch in der Rubrik Notizblock zugängliche Sammlung von Informationen, die nur für angemeldete Benutzer einsehbar (und bearbeitbar) ist.

Hinweise zur Benutzung

Die Benutzung der Datenbank sollte weitgehend intuitiv möglich sein (bitte melden Sie uns Probleme, die sich ggf. stellen). Augenblicklich ist nur die passive Nutzung möglich; Eingaben und (vom System gespeicherte) Änderungen bzw. Erweiterungen der Informationen sollen in Kürze zunächst an Demonstrationsbeispielen möglich sein. Eine knappe Bedienungsanleitung stellen wir in den nächsten Tagen als PDF-Datei hier bereit.

Bitte betrachten Sie die gegenwärtige Gliederung der Abschnitte als Vorschlag, der nach Ihren Vorstellungen korrigiert oder erweitert werden kann. Oberstes Ziel sollte dabei aber einfachste Bedienbarkeit und Vermeidung von Komplexität sein, da das Arbeitsinstrument möglichst viele freie Mitarbeiter finden sollte, um effektiv zu sein. Anregungen und Kritik sind im Dienste der Sache ausdrücklich erwünscht!

© Edirom-Projekt / WeGA / FFFI (23. Oktober 2006)


 

Beispiel verknüpfter Informationen: Yngurd-Wiki online

Um die Vorteile eines offenen Datenbank-Systems einmal an einem konkreten Beispiel aus der Editionsarbeit zu demonstrieren, wurde im Sommer 2006 von den Mitarbeitern der WeGA mit Unterstützung des Edirom-Projekts ein kleine (allerdings unvollständige) Dokumentation zur Edition von Webers Schauspielmusik zu König Yngurd erstellt, die die Techniken des online-Lexikons Wikipedia benutzte. In diesen Zusammenhang wurden auch einige Kurzbiographien als Links integriert, die allerdings noch nicht mit der damals konzipierten Personen-Datenbank konform gingen. An diesem kleinen Wiki-Exempel sollten lediglich die Interdependenzen verschiedener Quellen(arten) und die Vorteile einer elektronischen Verknüpfung aufgezeigt werden; dabei wurde die schlichte, aber leistungsfähige Wiki-Technik hier nur zu Demonstrationszwecken genutzt, für einen langfristigen Einsatz in unserem Bereich wäre sie dagegen nicht geeignet. Sie finden das Beispiel unter externer Link in neuem Fenster folgthttp://weber-gesamtausgabe.de/wiki.

(September 2006)