Karl August Böttiger
an Heinrich Blümner in Leipzig
Dresden, Freitag, 17. Mai 1822

Herrn Oberhofgerichtsrath

D. Blümner

Leipzig

frei

Mein alter und treuer Freund!

[…]Durch die von einem sterbenden Kinde zurückgehaltene und verspätete Ankunft der Klogen, durch Cantùs Tod, womit ich Ihnen einen Sospiro beilege, durch Könneritzes Abwesenheit auf seinem Gute, durch Webers Villeggiatura bei Pilnitz, durch der Schirmer Freimonath ist unser Theater in der jämmerlichsten Apathie. Wie gehts in Leipzig? Was macht der Heros Eslair?

Unwandelbar Ihr
B.

Apparat

Zusammenfassung

bedauert, dass sie sich in Leipzig nicht getroffen haben, kommentiert Blümners beendetes Manuskript zur Landtagsordnung, berichtet von Schwierigkeiten mit Amalie Wolff bei ihrem Dresdner Gastspiel und schildert die gegenwärtige ungünstige Theater-Situation in Dresden, der Besuch Jean Pauls mit seinem Pudel sei Stadtgespräch

Incipit

In den letzten Tagen meiner Leipziger Discursationen

Generalvermerk

Verantwortlichkeiten

Überlieferung

Textzeuge

Leipzig (D), Stadtgeschichtliches Museum, Bibliothek (D-LEm)
Signatur: A/2012/400

Quellenbeschreibung

  • 1 Bl. (2 beschr. S.)

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