Georg August von Griesinger an Carl August Böttiger in Dresden
Wien, Samstag, 28. Februar 1824

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Mein verehrter Freund,

Sie haben mir mit dem „Pförtner und die Muse der Dichtkunst“ viel Vergnügen gemacht. Unser kunstvertrauter Quandt hat die Weihe zu Ihrem Liederkreis schon längst erprobt, wenn auch die feierliche Aufnahme erst jetzt erfolgt istT.

[…]

Gf. Ferdin. Palffy ist von Barbaja wieder getrennt, und dirigirt sein Theater an der Wien allein. Es ist meistens leer, seitdem man keine Kinderballets zu sehen bekommt, denn Opern | und andere Stüke sind doch weit beißer in der Stadt besezt.

[…]

H. Kaskel ist noch hier, und reist erst in der künftigen Woche zurük.

[…]

Kind hat Ihnen eine chicane d’Allemand an den Kopf geworfen, die nur zu belachen ist. Auch den Grimm des Hagestolzen haben Sie nicht zu fürchten.

Vale faveque!Tuo
Gr.

Apparat

Zusammenfassung

Wiener Gesellschafts-Neuigkeiten, Bedauern für Weber, dass die Erstaufführung der Euryanthe in Dresden wegen der Schwangerschaft der Sängerin der Titelrolle verschoben werden musste und Mitteilung einer bitteren Anekdote zur Euranthe bzw. zu Weber

Incipit

Sie haben mir mit dem „Pförtner und die Muse der Dichtkunst“ viel Vergnügen gemacht

Verantwortlichkeiten

Übertragung
Eveline Bartlitz; Joachim Veit

Überlieferung

  • Textzeuge: Dresden (D), Sächsische Staats- und Universitätsbibliothek (D-Dl)
    Signatur: Mscr. Dresd. h 37:4, Bd. 64, Nr. 210b

    Quellenbeschreibung

    • 1 DBl. (3 b. S.)
    • unterer Teil von Bl. 2 abgeschnitten

    Provenienz

    • 1926 Dresden SLB

Themenkommentare

Textkonstitution

  • „Pförtner“unsichere Lesung

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