Kretzschmer, Andreas

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Basisdaten

  1. Kretzschmer, Franz Johann Karl Andreas
  2. 1. November 1775 in Stettin
  3. 5. März 1839 in Anklam
  4. Jurist, Publizist, Komponist, Volksliedsammler
  5. Stettin, Berlin, Halberstadt, Anklam

Ikonographie

Biographische Informationen aus der WeGA

  • Sohn eines Regierungsrats in Stettin
  • nach Jura-Studium zunächst Justizkommissar in Stettin (Titel: Kriminalrat)
  • 1803 Heirat mit der Tochter des Ratsbaumeisters Krauß
  • Teilnahme an den Befreiungskriegen, danach Verleihung des eisernen Kreuzes sowie des Titels Geheimer Kriegsrat
  • anschließend bis 1825 als Regierungsrat in Berlin tätig, wurde auf besonderen Wunsch des Kronprinzen, späteren Königs Friedrich Wilhelm IV., in Berlin bei der Regierung angestellt und mit dem Auftrag betraut „die noch vorhandenen Ueberreste des Mittelalters in der Provinz Brandenburg und besonders in deren geistlichen noch existierenden oder aufgehobenen geistlichen Anstalten zu untersuchen und darüber Bericht zu erstatten“
  • 1813 bis 1824 Mitglied der Berliner Singakademie (Tenor), später auch der jüngeren Liedertafel
  • komponierte Lieder, sammelte Volkssagen und Volkslieder, schrieb Artikel für Musikzeitschriften und hinterließ musiktheoretische Schriften
  • Übersetzer und Herausgeber von Byrons hebräischen Originalmelodien (1822)
  • 1825 bis 1828 Justizkommissar in Halberstadt, 1828 bis 1835 in Anklam
  • Nachlass in der Staatsbibliothek zu Berlin (gedruckter Katalog zur Versteigerung 1840 in D-B, RLS Dm 3579)

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