Kreutzer, Conradin

Basisdaten

  1. Kreuzer, Konrad Weitere Namen
  2. 22. November 1780 in Thalmühle bei Meßkirch/Baden
  3. 14. Dezember 1849 (andere Angaben: 2. Dezember 1849) in Riga
  4. Komponist, Pianist, Kapellmeister
  5. Wien

Ikonographie

Conradin Kreutzer, Lithographie von Auguste Hüssener (Quelle: Wikimedia)
Talmühle bei Meßkirch (an der Stelle von Kreutzers Geburtsstätte erbaut) (Quelle: Wikimedia)
Stuttgarter Hoftheater im Lusthaus (Quelle: Wikimedia)
Franz Leppichs Panmelodicon (Quelle: Wikimedia)
Das Fürstlich Fürstenbergische Hoftheater in Donaueschingen (Quelle: Wikimedia)
Das Wiener Kärntnertortheater, langjährige Wirkungsstätte Kreutzers als Dirigent, mit acht Uraufführungen zwischen 1810 und 1838. (Quelle: Wikimedia)
Theater in der Josephstadt, hier fanden 1834–1837 acht Kreutzer-Uraufführungen statt (Quelle: Wikimedia)
Während Kreutzers Aufenthalten auf dem Landgut seines Schwiegervaters J. A. von Ostheim in Weißöhlhütten bei Olmütz entstand u. a. Das Nachtlager in Granada (Quelle: Wikimedia)
Das Kölner Theater an der Schmierstraße (um 1869), Kreutzers Wirkungsstätte 1840 bis 1842 (Quelle: Wikimedia)
Erhaltene Fassade des Rigaer Theaters zu Kreutzers Zeit (Quelle: Wikimedia)
Conradin Kreutzers Ruhestätte auf dem Friedhof in Riga (Die Gartenlaube, 1868) (Quelle: Wikimedia)
Kreuzers Grab an seinem 165. Todestag, 14. Dezember 2014 (Quelle: Wikimedia)
Ständetheater, Prag (Quelle: Wikimedia)
Théâtre de l’Odéon, Paris (Quelle: Wikimedia)
Königsstädtisches Theater, Berlin (Quelle: Wikimedia)
Theater in der Redoute, Brünn (Quelle: Wikimedia)
Aktientheater Zürich (Quelle: Wikimedia)
Opernhaus am Hagenmarkt in Braunschweig (Quelle: Wikimedia)
Stadttheater Mainz (Quelle: Wikimedia)
Bourlaschouwburg, Antwerpen (Quelle: Wikimedia)
Theater Frankfurt an der Oder (Quelle: Wikimedia)
Hoftheater Darmstadt (Quelle: Wikimedia)
Ständisches Theater, Graz (Quelle: Wikimedia)
Stadttheater Hamburg, erbaut 1827 (Quelle: Wikimedia)
Hoftheater Detmold (Quelle: Wikimedia)
Hans Baurs Denkmal zu Ehren Kreutzers vor dem Schloss in seiner Geburtsstadt Meßkirch (Quelle: Wikimedia)
Gedenktafel für Conradin Kreutzer am Palais Starhemberg in der Dorotheergasse 9 (Quelle: Wikimedia)

Biographische Informationen aus der WeGA

  • Conradin Kreutzer brach 1800 das unfreiwillig aufgenommene Studium der Rechte in Freiburg nach dem Tod seines Vaters ab und widmete sich der Musik
  • Er hielt sich dann in der Schweiz und zu weiteren Studien ab 1804 in Wien auf
  • Von dort aus trat er 1810 zusammen mit Franz Leppich eine zweijährige Konzertreise durch Deutschland und die Schweiz an
  • nach der Aufführung seiner Opern Conradin von Schwaben und Feodora 1811/1812 in Stuttgart wurde er 1812 als Nachfolger Franz Danzis vom dortigen Hof angestellt
  • 1816 verließ er Stuttgart und wurde nach einem kurzen Aufenthalt in Schaffhausen Kapellmeister in Donaueschingen, wo er von 1818 bis 1822 wirkte
  • Dem Erfolg seiner Oper Libussa verdankte er die Anstellung als Kapellmeister am Kärntnertor-Theater in Wien 1822–1827 und 1829–1832
  • Ab 1833 leitete er das Orchester des Josephstädter Theaters, wo 1834 seine erfolgreichste Oper, Das Nachtlager von Granada, mit großem Erfolg über die Bühne ging
  • 1834 kehrte er an das Kärntnertor-Theater zurück und verließ 1840 Wien, wirkte noch 1840–1842 als städtischer Musikdirektor in Köln und begleitete seine beiden Töchter auf ihren Konzertreisen

Konzertreise mit Franz Leppich

Gemeinsam mit Leppich präsentierte Kreutzer dessen Panmelodicon u. a. in Prag (März 1810), Würzburg (November/Dezember 1810) und Mannheim (Dezember 1810 bis Januar 1811). Beim Mannheimer Konzert am 7. Januar 1811 spielte Kreutzer sein Klavier-Fantasie-Konzert; das Orchester spielte außerdem zu Beginn eine Sinfonie von Joseph Haydn und im zweiten Teil eine Ouvertüre von Mozart (vgl. Programmzettel Reiss-Museum Mannheim). Vgl. auch die Berichte von Gottfried Weber in: Zeitung für elegante Welt, Jg. 11, Nr. 56 (19. März 1811), Sp. 448 (gez. G. Giusto) und in: Badisches Magazin, Jg. 1, Nr. 6 (6. März 1811) S. 11–12 und Nr. 7 (7. März), S. 25–26 (vgl. Leppichs Panmelodicon und Korrespondenz-Nachrichten aus Mannheim).

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