Sontag, Franziska

no portrait available

Bildquelle

Basisdaten

  1. Markloff, Franziska Geburtsname
  2. Sonntag, Franziska Weitere Namen
  3. 12. Januar 1789 in Heddernheim
  4. 10. April 1865 in Dresden
  5. Schauspielerin
  6. Rheinland, Straßburg, Würzburg, Darmstadt, Prag, Wien, Berlin, Aachen, Breslau

Biographische Informationen aus der WeGA

  • Biographie bis 1824
  • Tochter des kurmainzischen Beamten August Mar(c)klof(f) (gest. 1793) und seiner Frau Wilhelmine (bzw. Wilhelmia), geb. Stingel
  • spielte ca. 1801/02 auf dem Mainzer Liebhabertheater im Greiffenklauer Hof, wo sie Franz Sonntag kennen lernte, den sie 1803 heiratete
  • Februar/März 1806 gemeinsam mit ihrem Mann unter Direktor K. W. Bianchi in Trier engagiert (kam wegen der Geburt ihrer Tochter Henriette in Koblenz im Januar 1806 erst nach Beginn der Spielzeit nach Trier)
  • 1807 am deutschen Theater in Straßburg, Fach: zärtliche Liebhaberinnen
  • November 1807 bis März 1808 unter Ludwig Dossy in Köln
  • 1808 in Elberfeld
  • Juni 1808 bis April 1809 in Würzburg
  • Oktober 1809 bis Januar 1810 unter Ludwig Dossy in Aachen, anschließend bis Mai 1810 in Köln; danach (ab ca. Mitte 1810) lebte das Ehepaar getrennt
  • ab 1810 am Hoftheater Darmstadt (Gastrollen 26./31. August, 6. September, danach engagiert, abgegangen April 1815), von dort aus im September/Oktober 1814 Gastauftritte am Nationaltheater Mannheim, wo der Ehemann seit 1812 beschäftigt war
  • 1815 bis 1824 am Ständetheater Prag, von dort aus Gastspielreisen nach Wien im November 1817 (Theater an der Wien, vgl. Tagebuch der deutschen Bühnen 1818, S. 100f.) und im Juli 1822; in Prag wurden die Söhne August (geb. 29. Juli oder 29. August 1820, gest. 1897 in Prag als Oberst i. R.) und Fritz (geb. 19. August 1821, gest. 10. Januar 1880, Offizier) geboren (Vater war ein gewisser Cristelli)
  • Fachangaben während ihrer Tätigkeit am Prager Ständetheater:
  • Lembert/Carl, Taschenbuch für Schauspieler und Schauspielfreunde für das Jahr 1816, Stuttgart, München 1815, S. 207: Debüts im April 1815, „erste tragische Liebhaberinnen und Heldinnen“
  • Lembert, Taschenbuch für Schauspieler und Schauspielfreunde auf das Jahr 1817, Stuttgart 1816, S. 471: „Liebhaberinnen, Heldinnen“
  • Tagebuch der deutschen Bühnen, Jg. 2, Nr. 12 (Dezember 1817), S. 337: „erste Heldenrollen“
  • Lembert, Taschenbuch für Schauspieler und Schauspielfreunde auf das Jahr 1821, Wien 1820, S. 294: „Erste Liebhaberinnen im Trauerspiel. Junge Frauen im Sch.- u. L. Heldinnen“
  • Lembert, Taschenbuch für Schauspieler und Schauspielfreunde auf das Jahr 1822, Wien 1821, S. 286: „Charakterrollen“ (ebenso in: Lembert, Taschenbuch für Schauspieler und Schauspielfreunde auf das Jahr 1823, Wien 1822, S. 304)
  • Adolf von Schaden, Kritischer Bockssprung von Dresden nach Prag; ein neues Capriccio, als Gegenstück des Katersprunges, Schneeberg 1822 [Rückblick auf eine Prag-Reise Ende 1821], S. 217: „Charakterrollen: Jungfrau von Orleans, Elvira. Orsina. […] krank; soll sehr brav seyn.“
  • Klingemann, Allgemeiner deutscher Theater-Almanach für das Jahr 1822, Braunschweig 1822, S. 452: „Karakterrollen“
  • Biographie ab 1824
  • später in Wien (Theater an der Wien 1824/25) und Berlin (Königsstädtisches Theater ab 1825) tätig, außerdem Gastauftritte u. a. in Leipzig (Mai 1825) und Dresden (April 1827)
  • 1827/28 unter Heinrich Bethmann in Aachen, dort nochmals Auftritte um den Jahreswechsel 1829/30, Abreise nach Berlin (mit den Töchtern Henriette und Nina) im Februar 1830
  • September 1830 Gastspiel am Hoftheater Stuttgart, danach 1830/31 Engagement am Theater Breslau
  • um 1835 Abgang von der Bühne (finanzielle Unterstützung durch die Tochter Henriette), ließ sich in Dresden nieder, widmete sich der Erziehung ihres jüngsten Sohnes Carl (geb. 7. Januar oder 20. Februar 1828 Berlin oder Dresden, gest. 23. Juni 1900 Dresden, debütierte 1848 als Schauspieler, spielte u. a. unter dem Pseudonym Karl Holm, Vater war der Schauspieler Philipp? Wegener) und gab Schauspielunterricht

Wikipedia

ADB

NDB

GND

XML

Wenn Ihnen auf dieser Seite ein Fehler oder eine Ungenauigkeit aufgefallen ist,
so bitten wir um eine kurze Nachricht an bugs [@] weber-gesamtausgabe.de.