Carl Maria von Weber an Ernst von Mangoldt in Dresden
Berlin, Donnerstag, 31. Mai 1821

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Geehrter Freund!

Ein Wunsch des Grafen Brühl veranlaßt mich Sie mit diesen Zeilen und einer Anfrage zu belästigen.

Wir kamen nehmlich zufällig auf Husaren Uniformen zu sprechen, und ich äußerte daß bei der bevorstehenden Uniforms Veränderung Ihres Regimentes vielleicht Uniformen zu bekommen wären. da ich nun Ihre Gefälligkeit lieber Freund kenne, so bitte ich Sie ergebenst einige Ihrer H: Kameraden zu fragen, ob Graf Brühl wohl Sechs Uniformen der Art, vollständig erhalten könne*, und zu welchem Preiß?       die Aufführung meiner Oper ist zwischen dem 10 – 14 Juny. Es ist eines theils ein Glük daß das Wetter so schlecht ist, und ich also doch nicht im Alexisbade* mit Nutzen sein könnte. daß ist noch ein Trost bei dem verlängerten Aufenthalte.

die besten Grüße von meiner Frau. ich bin wie immer mit herzlicher Freundschaft Ihr
CMvWeber

Apparat

Zusammenfassung

einem Wunsch des Grafen Brühl nachkommend fragt er, ob er wegen der Veränderung der Regimentsuniformen sechs alte für Brühl erhalten könne (Husaren-Uniformen); seine Oper soll zwischen dem 10. und 14. Juni aufgeführt werden; wegen des schlechten Wetters tue es ihm nicht leid, dass er länger bleiben müsse und nicht ins Alexisbad könne

Incipit

Ein Wunsch des Grafen Brühl veranlaßt mich Sie

Verantwortlichkeiten

Übertragung
Joachim Veit

Überlieferung

  • Textzeuge: Kiel (D), Institut für Literaturwissenschaft der Universität (D-KIu)
    Signatur: Theaterwissenschaftliche Sammlung (17, 71)

    Provenienz

    • Henrici Kat. 39 (20./21. April 1917), Nr. 599

    Einzelstellenerläuterung

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