Tonkünstlers Leben. Fragment X – Erster Plan (Erstdruck)

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I.
Tonkünstlers Leben.

Erster Plan.

Erstes Kapitel.

Ich reise. Aufnahme in Klubbstädt bei Hrn. von X.


Zweites Kapitel.

Stadt-Musikant. Examiniren der Magd. Anzuhörendes Gespräch zwischen ihm und derselben. Endliche Audienz. Schwierigkeiten. Erlaubniß; abgefordertes Attestat von der Polizey. Vorschlag zum Concerte. Ball, am einträglichsten. Aufsuchen mehrerer Musiker. Der Oboist will nicht kommen, wenn der Clarinettist nicht kommt, wegen seiner Frau ec.. Scrupel wegen Besetzung, am Ende sechs Flöten ec. Der Wirth im Hause: "Sie wollen Concert geben. Die Magd, die ein Maaß Bier holte, hat mir’s schon gesagt." Guter Rath. Ein|führen in den Klubb. Dillettant, der ehemals Flöte geblasen.


Drittes Kapitel.

Brief an Ernsthof. Berührung der frühern Jugendgeschichte; seine erste Reise mit dem Vater; sein Fixiren an einem Orte. Existenz durch Lectionen und fleißiges Studium. Tod des Vaters. Drang in die Welt. Jugendliche Kraft und Muth zur Ausdauer. Ursache, warum er diesen kleinen Ort besuche. Erzählt, daß er ein höchst interessantes Mädchen in einen Wagen steigen sehen. Die Abschiednehmende nannte sie Emilie. Scheu, weiter zu fragen. Spätere Reue darüber.


Viertes Kapitel.

Concert. leer. Tanzende Hunde ec. Abreise. Postwagen.


Fünftes Kapitel.

Ankunft in einer großen Stadt. Gefühl der Einsamkeit und Verlassenheit, so allein unter ganz fremden Menschen. Bekanntschaft Dihls.


Sechstes Kapitel.

Data zum musikalischen Irrenhause.


Randbemerkungen beim Entwurfe des Plans zu Tonkünstlers Leben*.

Kiesel. Weltwellen machen ihn rund, bis das Moos der Liebe ihn fest hält.

Der Sachsenspiegel schreibt von herumziehenden Musikanten: einen Musikanten muß man nicht unter ehrlichen Leuten dulden.

Apparat

Zusammenfassung

erster Plan zum Roman

Generalvermerk

vgl. Entwurf

Entstehung

Entwurf undatiert; Punkt 1–4 vermutlich kurz nach Vollendung von Fragment I–III, der Rest vor Beginn des zweiten Planes (Fragment XI)

Verantwortlichkeiten

Überlieferung

  • Textzeuge: Hinterlassene Schriften von Carl Maria von Weber, Bd. 1 (1828), S. 5–6, 108

    Dazugehörige Textwiedergaben

    • MMW III, S. 235f.
    • Kaiser (Schriften), S. 439f. (Nr. 160)
    • Jaiser, S. 203 (nach Entwurf)

Themenkommentare

    Einzelstellenerläuterung

    • „… des Plans zu Tonkünstlers Leben“Die jeweiligen Randnotizen zu den beiden Plänen edierte Hell separat von den Plänen weiter hinten in seiner Schriftenausgabe. Sie wurden hier wieder wie ursprünglich von Weber gedacht, dem entsprechenden Fragment zugeordnet; vgl. auch Erstdruck Zweiter Plan sowie die beiden Entwürfe zum Ersten und Zweiten Plan.

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