Gerlach, Carl

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Basisdaten

  1. Gerlach, Carl Constantin Weitere Namen
  2. 29. Juli 1791 in Lübben
  3. 20. Januar 1876 in Stettin
  4. Schauspieler, Bassbuffo, Komiker, Theaterdirektor
  5. Mecklenburg, Greifswald, Mitteldeutschland, Stettin

Ikonographie

Biographische Informationen aus der WeGA

  • Sohn des Lübbener Stadt-Syndicus Constantin Gerlach
  • Sommer 1813 bei Carl Becker in Doberan mit seiner ersten Ehefrau (geb. von Wismar), nachfolgend übernahm Christlieb Georg Heinrich Arresto einen Teil der Gesellschaft und spielte bis Februar 1814 in Rostock, dann in Güstrow (bis 1. April)
  • von Güstrow aus 1814 mit Ehefrau Wechsel zur Gesellschaft von Franz Anton Heid (auch Heidt) in Greifswald (Quelle: Erinnerungen des Schauspielers Carl Theodor Müller)
  • 1814/15 Armee-Dienst als Husar im Königlich preußischen Garde-Husaren-Regiment
  • erneut als Schauspieler bezeugt 1817 unter Direktor Heinrich Matte in Dessau und Rudolstadt, danach 1818 mit der Erfurter Gesellschaft (Direktor Friedrich Gleich) in Rudolstadt
  • nach Friedrich Gleichs Bankrott 1819 Übernahme der Gesellschaft durch Johann Maria Tasch, unter dem neuen Direktor im September 1819 in Plauen sowie bis April 1820 in Gera, danach Übernahme der Direktion durch Gerlach
  • heiratete 1818/19 die Sängerin Henriette Stark(e)
  • ab 1820 selbständiger Theaterdirektor, dokumentiert u. a. in: Neustadt an der Orla, Pössneck, Zwickau (zwischen April und September 1820), Annaberg (September/Oktober 1820), Schleiz (November, Dezember 1820), Hildburghausen (Januar/Februar 1821), Meiningen (März/April 1821), Hildburghausen (April bis Juli 1821, dort EA des Abu Hassan von Weber 28. Juni 1821); Bad Liebenstein (Juli/August 1821), Eisenach (ab September 1821), Rudolstadt (Dezember 1821 bis Januar 1822, dort EA des Abu Hassan von Weber 6. Januar 1822), Coburg (Februar bis Mai 1822, dort EA des Abu Hassan von Weber 7. Februar 1822), Bad Liebenstein (Juli/August 1822, von dort aus Bestellung der Freischütz-Kopie Nr. 33 bei Weber, EA der Oper am 13. August), Fulda (September/Oktober 1822), Gotha (ab Oktober) und Erfurt (ab Dezember 1822 bis April 1823, in Gotha EA des Freischütz wohl am 22. Dezember 1822, in Erfurt am 12. März 1823), Bad Liebenstein (Juli/August 1823), Mühlhausen (September 1823, dort EA des Freischütz am 29. September 1823), Gotha (März 1824, dort EA der Preciosa am 5. März 1824), Hildburghausen (April/Mai 1824), Bad Liebenstein (Juli/August 1824), Gotha (November 1824 bis Februar 1825), Hildburghausen (Februar bis Mai 1825, dort EA des Freischütz am 20. März 1825 mit Gerlach als Caspar sowie der Preciosa am 27. März 1825 mit Gerlach als Pedro)
  • zwischen Juni 1825 und 1827 mit seiner Gesellschaft vorwiegend in Halle/Saale mit Spielzeiten in Lauchstädt (1825 und 1826 in der Regel Wochenend-Abstecher von Halle aus im Juli/August), Dessau (kurz zum Jahreswechsel 1825/26, ab Februar wieder in Halle), Altenburg (August bis November 1826)
  • parallel dazu Direktion Stettin ab 1826 (die Leitung der Gesellschaft in Halle übernahm ab Spätsommer 1826 Carl Theodor Müller)
  • bis 1. Juli 1846 Leitung des Stadttheaters in Stettin; von dort aus auch Abstecher, u. a. nach Putbus (dort im Sommer 1832 EA des Oberon, vgl. AmZ 34, Sp. 710) sowie nach Stralsund (September/Oktober 1832 und September/Oktober 1833)

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