Dussek, Johann Ladislaus

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Basisdaten

  1. Dusík, Jan Ladislav; Dussek, Jean Louis Weitere Namen
  2. 12. Februar 1760 in Tschaslau (Böhmen)
  3. 20. März 1812 in Saint-Germain-en-Laye bei Paris
  4. Pianist, Komponist
  5. Kuttenberg, Njaswisch, Paris, London, Hamburg, Berlin

Ikonographie

Johann Ladislaus Dussek auf einem Kupferstich von Wilhelm Arndt, ca. 1800 (Quelle: Wikimedia)
Carl Philipp Emanuel Bach (Quelle: Wikimedia)
Henri-Pierre Danloux: Johann Ladislaus Dussek am Klavier (1795) (Quelle: Wikimedia)
Prinz Louis Ferdinand von Preußen, Porträt von Jean-Laurent Mosnier, 1799 (Quelle: Wikimedia)
Johann Ladislaus Dussek, um 1810. (Quelle: Wikimedia)
Deckblatt der Sonate fis-Moll Elégie harmonique von Dussek (Quelle: Wikimedia)
Bildnis des J. L. Dussek, Riedel, Karl Traugott - 1804 (Quelle: Digitaler Portraitindex)
Bildnis des Dussek, Ernst Ludwig Riepenhausen (zugeschrieben) - 1791/1840 (Quelle: Digitaler Portraitindex)
Bildnis des Dussek, Ernst Ludwig Riepenhausen - 1791/1840 (Quelle: Digitaler Portraitindex)
Bildnis des J. L. Dussek, Wilhelm Arndt - 1785/1813 (Quelle: Digitaler Portraitindex)
Bildnis des J. L. Dussek, Riedel, Karl Traugott - 1804 (Quelle: Digitaler Portraitindex)
Bildnis des Dussek, Edme Quenedey - 1801/1830 (Quelle: Digitaler Portraitindex)
Bildnis des J. L. Dussek, Jean Godefroy (ungesichert) - 1801/1839 (Quelle: Digitaler Portraitindex)
Bildnis Johann Ludwig (Ladislav) Dussek, Bland, J. - 1793 (Quelle: Digitaler Portraitindex)
Bildnis Johann Ludwig (Ladislav) Dussek, Ernst Ludwig Riepenhausen -  (Quelle: Digitaler Portraitindex)
Dussek, Johann Ladislaus, Edme Quenedey - 1801/1830 (Quelle: Digitaler Portraitindex)

Biographische Informationen aus der WeGA

  • Sohn des Musiklehrers Johann Josef Dusík (1738–1818) und dessen Frau, der Harfenistin Veronika, geb. Štĕvetová (1735–1807); musikalische Ausbildung als Chorknabe in Iglau
  • 1779 erste Anstellung als Organist und Klavierlehrer in Kuttenberg
  • ab Ende 1779 bis 1783 Konzertreisen als Pianist durch die Niederlande, Deutschland und Russland
  • 1783/84 Kapellmeister beim Fürsten Karol Stanisław Radziwiłł auf Schloss Njaswisch (beendet wegen einer heimlichen Liaison mit der Schwägerin des Fürsten, Sophie Friederike von Thurn und Taxis); Flucht nach Tilsit und Hamburg
  • 1784–1786 Konzertreisen durch Deutschland
  • 1786–1789 in Paris als Pianist, Komponist und Pädagoge tätig; von dort aus 1788 Konzertreise durch Italien
  • erste Ehe mit Anne-Marie Krumpholz (1755–1824), deren Ehemann Johann Baptist Krumpholz daraufhin 1790 Selbstmord beging, bereits 1791/92 wieder geschieden
  • 1789–1799 in London als Pianist, Pädagoge sowie Musikalienhändler und -Verleger (1794–1799 Corri, Dussek & Co.) tätig
  • 1792 zweite Ehe mit der Sängerin, Pianistin und Harfenistin Sophia Corri (1775–1831), Trennung 1799
  • anschließend in Hamburg, dort 1800 kurzzeitig Lehrer des Prinzen Louis Ferdinand
  • 1804–1806 Anstellung als Musiker und Musiklehrer beim Prinzen Louis Ferdinand in Berlin, übernahm die Drucklegung der Werke des Prinzen; komponierte nach dem frühen Tod des Prinzen die Élegie Harmonique sur la Mort de Son Altesse Royale le Prince Louis Ferdinand en Forme de Sonate pour le Pianoforte (op. 61)
  • anschließend (nach kurzer Anstellung beim Prinzen von Isenburg) wieder in Paris ansässig, ab 1808 Kapellmeister des Grafen Charles-Maurice de Talleyrand-Périgord

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