Rahel Robert an Ernestine Robert-Tornow in Berlin
Prag, Freitag, 14. Januar 1814

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[…] Auguste ist noch sehr schwach; freute sich wie ich über Ihren Brief findet ihn delicieuse, und unterhaltend; sagt wenn ich sie nur alle erst Einmal gesehen hätte! und will mit Gewalt Morgen Dom Juan den der Kapel: Maria Weber zu seinem Benefiz hat höhren. Mlle Brand spielt Zerline, und Mme Schröder ihr Mann aus Hamb:  – von den beyden ich Mendelssohn geschrieben habe* – den dom Juan. Ich Unseelige kann nicht hin obgleich der Gr: uns eine Loge genommen hat […]

[…] Als ich diesen Brief anfing und mich dazu setzte hatte ich Schmerzen und schrie jetzt ist’s ein wenig still. Weber fantasirt durch eine vermauerte thure himmlisch neben mir an. […]

Apparat

Zusammenfassung

u. a.: erwähnt, daß sie Weber durch eine vermauerte Tür nebenan improvisieren höre: "Als ich diesen Brief anfing u mich dazu setzte hatte ich Schmerzen u schrie jetzt ist's ein wenig still. Weber fantasirt durch eine vermauerte thüre himmlisch neben mir an, der berliner Weber soll hier her kommen! ..."

Incipit

Diesen Abend als man schon Licht hatte

Generalvermerk

Der Brief, aus dem hier zitiert wird, wurde von R. Robert fälschlich mit „Freytag den 15ten Januar 1814“ datiert. Diese falsche Datierung (15. Januar 1814) wurde in der Briefausgabe von Barovero übernommen, obwohl sich aus dem Inhalt des Briefes schließen lässt, dass dessen Niederschrift am 14. Januar erfolgte.

Verantwortlichkeiten

Übertragung
Eveline Bartlitz

Überlieferung

Textzeuge

Krakau (PL), Uniwersytet Jagielloński. Biblioteka Jagiellońska (PL-Kj)
Signatur: Sammlung Varnhagen 219

Weitere Textquellen
  • Rahel Levin Varnhagen, Familienbriefe, hg. von Renata Buzzo Màrgari Barovero, München 2009, S. 367–370, Zitate S. 367f. u. 369 sowie Anm. S. 1185 (Nr. 299)

Textkonstitution

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