Schüler, Carl Julius Christian

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Basisdaten

  1. 27. Januar 1746 in Irmelshausen/Franken
  2. 28. Juni 1820 in Wilhelmstal/Hessen
  3. Schauspieler
  4. Lausitz, Sachsen, Breslau, Gotha, Berlin, Schwedt, Schwerin, Kassel

Ikonographie

Biographische Informationen aus der WeGA

  • Sohn von Heinrich Philipp Schüler (1706–1798) und dessen Frau Magdalena Ernestina Maria, geb. Serber (gest. 1776)
  • Besuch des Gymnasiums in Schleusingen, ab 1766 Studium in Leipzig
  • seit 19. April 1770 verheiratet mit Johanna Christine Schindel (geb. 1753 in Gotha), Geburt der Tochter Concordia Dorothea Elisabetha am 1. Juni 1770 in Dresden (gest. 13. Mai 1771 in Dessau)
  • Bühnendebüt Mai 1770 unter Johann Gottlieb Kalde in Dresden, mit dessen Gesellschaft in Kamenz (Juni), Hoyerswerda (Juli), Spremberg (Juli/August), Forst (August) sowie (nach Reise zu den Eltern nach Irmelshausen) in Lübben (Dezember), Luckau (Dezember 1770 bis Februar 1771), Dessau (April/Mai), Zerbst (Mai/Juni), Großenhain (Juli/August), Meißen (August bis Oktober), Pirna (Oktober/November), Oschatz (November/Dezember), Döbeln (Dezember 1771 bis Februar 1773)
  • 13. Februar 1772 in Döbeln Geburt der Tochter Johanna Henriette Rosina Schüler
  • ab März 1773 unter Direktor Johann Christian Wäser in Breslau mit Abstechern nach Stettin (Sommer 1773), Stralsund (Oktober 1773), Glogau (Sommer 1774), Leipzig (bis Juni 1775), in Breslau am 17. Januar 1775 Geburt des Sohnes Carl
  • ab September 1775 am Gothaer Hoftheater, nach dessen Aufhebung (1779) zurück zu Wäser (bis März 1781)
  • 1781 bis Mai 1785 in Berlin bei Carl Theophil Döbbelin
  • von August 1785 bis Mai 1788 am Hoftheater Schwedt, gab danach einige Gastrollen in Neubrandenburg (Mai 1788)
  • Juni 1788 bis 1796 in Mecklenburg-Schwerin (dort auch Opernregisseur, erste Alte und Karikaturrollen in Oper und Lustspiel)
  • in Schwerin Abgang vom Theater und anschließend (bis März 1803) als Gastwirt tätig; 17. April 1801 Heirat der jüngsten Tochter Friederike (verehelichte Rosenberg)
  • lebte 1803 bis 1806 erst in Hildburghausen, dann in Limbach
  • zog im April 1806 zu seinem Sohn Carl nach Breslau, trat dort am 23. Mai 1806 nochmals im Musiktheater auf: als Michel in Hillers Jagd (hatte mit dieser Rolle einst am Breslauer Theater debütiert, sein Sohn gab an diesem Abend ausnahmsweise den Töffel)
  • ging mit dem Sohn 1808 nach Kassel, wo er nochmals am Theater engagiert wurde (bis 1809)

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