Feige, Karl

Feige, Karl

Bildquelle

Reinhard Lebe: Ein deutsches Hoftheater ..., Kassel 1964

Basisdaten

  1. Feige, Johann Karl Daniel
  2. 3. Oktober 1780 in Neubrandenburg
  3. 12. Mai 1862 in Kassel
  4. Schauspieler, Regisseur, Theaterdirektor
  5. Frankfurt (Oder), Posen, Hannover, Amsterdam, Mainz, Wiesbaden, Kassel

Ikonographie

Feige, Karl

Biographische Informationen aus der WeGA

  • Sohn von Schauspieler und Musiker Johann Gottlieb Feige (geb. 1748 in Zeitz, Theaterdebüt 1769) und dessen Ehefrau, der Schauspielerin Johanna Carolina, geb. Heintze (geb. 1750 in Breslau, Theaterdebüt 1767); die Eltern waren 1780 am Mecklenburg-Strelitzer Hoftheater engagiert (Vater als erster Bassist, ab 1781 Leiter), sie wechselten gemeinsam mit Tochter Auguste (um 1770–1838) im Jahr 1792 zu Carl Doebbelin in Magdeburg, vgl. Gothaer Theater-Kalender auf das Jahr 1793, hg. von H. A. O. Reichard, S. 130
  • Vater starb um 1800 in Breslau, wo er zuletzt angeblich als Geiger im Theaterorchester tätig war
  • 1799 Debüt von Karl Feige bei der Gesellschaft von Carl Doebbelin, der mit Feiges Schwester Auguste verheiratet war; mit dieser Gesellschaft nachfolgend u. a. in Frankfurt/Oder (in den Jahren 1801 bis 1806 jeweils zur Messe), Posen (Juni 1804 bis Februar 1805, Oktober 1805), Hannover (April 1806) und Amsterdam
  • 1807 Heirat mit der Schauspielerin Charlotte Koppe
  • Anfang 1810 mit der Gesellschaft Doebbelin (aus Amsterdam kommend) in Mainz und Wiesbaden
  • ab 1810 Komiker und Regisseur am Nassauischen Hoftheater in Wiesbaden bis zu dessen Auflösung Anfang 1814
  • 1814 bis 1821 Komiker am Theater Kassel, dort ab 1815 gleichzeitig als Theaterunternehmer tätig (bis 1817 gemeinsame Leitung mit Karl Wilhelm Ferdinand Guhr, 1817 bis 1819 mit August von Zieten-Liberati)
  • ab 1821 Generaldirektor des Hoftheaters Kassel (Ernennung am 6. März, Bestallung auf Lebenszeit am 6. Juni)
  • verhandelte 1821 mit Carl Maria von Weber wegen der (nicht erfolgten) Übernahme der musikalischen Leitung am Kasseler Theater
  • 1846 Ernennung zum Hofrat
  • 1849 Pensionierung

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