Georg August von Griesinger an Karl August Böttiger in Dresden
Wien, Mittwoch, 6. März 1822

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Verehrtester Freund,

[…]Weber litt einige Tage am Catharr, er geht aber wieder aus, und dirigirt wahrscheinlich morgen den Freischüzen zum erstenmahle. Sein Concert soll am 14ten seyn, und bald darauf wird er nach Dresden zurükreisen. […]

[…]Frau v. Piquot läßt sich empfehlen und entschuldigen wenn sie Ihnen nicht schreibt. Die schwere Krankheit ihrer einzigen Tochter, die jedoch ausser Gefahr ist, hat es ihr nicht gestattet. Deßwegen könnte sie auch dem Maria v. Weber keine Höflichkeit erweisen, wie sie es gewünscht hätte; die Tochter wird mehrere Monate zu ihrer Erholung nöthig haben.

Valeas, faveas!
Gr.

Apparat

Zusammenfassung

persönliche Mitteilungen archäologische Materialien betreffend, berichtet, dass Rossini und die besten Sänger auf dem Wege nach Wien sind, um nach Ostern Opern zu geben. Weber sei unpäßlich gewesen, gehe aber wieder aus und werde den Freischütz dirigieren und am 14. März ein Konzert geben, Frau Piquot lässt sich entschuldigen, dass sie Weber nicht empfangen konnte wegen der Krankheit ihrer Tochter.

Incipit

"H. Kaufmann Spek aus Leipzig überbringt die Papyrus Rolle …"

Generalvermerk

Verantwortlichkeiten

Übertragung
Eveline Bartlitz, Joachim Veit

Überlieferung

Textzeuge

Dresden (D), Sächsische Staats- und Universitätsbibliothek (D-Dl)
Signatur: Mscr. Dresd. h 37.4, Bd. 64, Nr. 110

Quellenbeschreibung

  • 1 Dbl. (4 b. S.)

Überlieferung

  • 1926 Dresden SLB
Weitere Textquellen
  • Ludwig Schmidt, Zeitgenössische Nachrichten über Carl Maria v. Weber, in: Die Musik. Monatsschrift, hg. von Bernhard Schuster, Jg. 18, 2. Halbjahrsband, Heft 9 (Juni 1926), S. 654 [Ausschnitt].

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