Kaskel, Michael

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Basisdaten

  1. 9. November 1775 in Dresden
  2. 30. Januar 1845 in Dresden
  3. Bankier
  4. Dresden

Ikonographie

Biographische Informationen aus der WeGA

  • Sohn des aus Polen stammenden, in Dresden zum Hoffaktor berufenen Juden Jacob Kaskele (ca. 1730/35–1788) und dessen Frau Philippine (1742–1811)
  • übernahm nach vorzeitiger Volljährigkeitserklärung (19. März 1796) das 1771 vom Vater gegründete, nach dessen Tod von der Mutter und dem Kompagnon Philipp Aaron weitergeführte Bankhaus, sächsischer Hofbankier
  • heiratete 1797 Sara Schlesinger; aus der Ehe gingen 9 Kinder hervor, die ab den 20er Jahren evangelisch getauft wurden
  • blieb Mitglied der jüdischen Gemeinde; in seinem Haus (Wilsdruffer Straße) befand sich eine Privatsynagoge
  • führte ein gastfreundliches Haus, in dem viele Künstler verkehrten (u. a. Webers Schüler Julius Benedict), veranstaltete Hauskonzerte; A. B. Fürstenau widmete ihm seine Variations brillantes sur un Thème favori de C. M. de Weber du Mélodrame: Preciosa für Flöte und Orchester, op. 30
  • erwarb 1832 das „Schlösschen Antons“ in der Dresdner Johannstadt
  • 1841 Verleihung des Titels „Königlich Sächsischer Commerzienrath“

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