Peter I., Herzog von Oldenburg

Basisdaten

  1. Peter Friedrich Ludwig, Fürstbischof von Lübeck Weitere Namen
  2. 17. Januar 1755 in Riesenburg
  3. 21. Mai 1829 in Wiesbaden
  4. Eutin, Oldenburg

Ikonographie

Georg Friedrich Adolph Schöner, Bildnis Peter (I.) von Oldenburg (1819). (Quelle: Wikimedia)
Jakob Emanuel Handmann, Bildnis Peter (I.) von Oldenburg (1766). (Quelle: Wikimedia)
Peter-Friedrich-Ludwig-Denkmal von Karl Gundelach auf dem Schlossplatz in Oldenburg (1893). (Quelle: Wikimedia)
Peter I., Gro�herzog von Oldenburg,  (Quelle: Digitaler Portraitindex)
Peter I., Gro�herzog von Oldenburg,  (Quelle: Digitaler Portraitindex)
Peter I., Gro�herzog von Oldenburg,  (Quelle: Digitaler Portraitindex)
Peter I., Gro�herzog von Oldenburg,  (Quelle: Digitaler Portraitindex)
Peter I., Gro�herzog von Oldenburg,  (Quelle: Digitaler Portraitindex)
Peter I., Gro�herzog von Oldenburg,  (Quelle: Digitaler Portraitindex)
Peter I., Gro�herzog von Oldenburg,  (Quelle: Digitaler Portraitindex)

Biographische Informationen aus der WeGA

Neffe von Friedrich August, Fürstbischof von Lübeck und Herzog von Oldenburg aus dem Hause Holstein-Gottorp

  • übernahm nach dessen Tod 1785 für seinen kranken Cousin Peter Friedrich Wilhelm die Regierungsgeschäfte als Fürstbischof von Lübeck und Administrator für das Herzogtum Oldenburg
  • erhielt nach dem Tod des Cousins 1823 den Herzogstitel
  • große Verdienste um die finanzielle Konsolidierung der Landesteile Eutin und Oldenburg (u. a. ab 1786 Verzicht auf Theaterdarbietungen in Eutin)
  • musikalisch gebildet, spielte selbst Flöte, Carl Philipp Emanuel Bach widmete ihm 1785 die 5. Sammlung seiner Clavier-Sonaten
  • bestätigte die Anstellung des vormaligen Kapellmeisters Franz Anton von Weber als Eutiner Stadtmusikus (der bereits 1787 den Dienst wieder quittierte)
  • zog etliche Künstler nach Eutin, das unter seiner Herrschaft eine kulturelle Blüte erlebte
  • verlegte die Hauptresidenz von Eutin nach Oldenburg (1803 Auflösung des Fürstbistums Lübeck und Umwandlung des Eutiner Landesteils in ein oldenburgisches Erbfürstentum)
  • 1811–1813 im russischen Exil
  • erhielt 1815 beim Wiener Kongress den Titel Großherzog, den er aber nicht führte
  • Carl Maria von Weber besuchte ihn 1820 in Oldenburg

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