Adolph Martin Schlesinger an Welsh and Hawes in London
Berlin, Donnerstag, 20. Juli 1826

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The Royal Harmonic Institution
by Welsh & Hawes to London

Mein Sohn Carl Schlesinger, welcher die Ehre hatte Ihre persönliche Bekanntschaft zu machen, meldet mir daß Sie sämmtliche Arrangements der Weber’schen Oper Oberon von mir beziehen wollen und zwar gegen Berechnung nach Bogen a 2 ½ Penny. Obschon bei diesem so geringen Preise, bei der schönen Lieferung meiner VerlagsArtikel fast gar kein Nutzen für mich bleibt, so will ich dennoch darauf eingehen in der Hoffnung daß Ihre Aufträge bedeutend sein werden und ich den Betrag der Rechnungen gleich auf Sie anweisen kann. Endstehend werden Sie verzeichnet finden welche Arrangements der Oper Oberon gegenwärtig im Stiche sind und welche successive erfolgen sollen.

Den vorläufig gegebenen Auftrag habe ich bestens besorgt und heute vermittelst d. H. J. H. Leidert in Hamburg z. Fuhre für Sie ab gesendet.
50 Weber Ouv. zu Oberon a gr. Orch. ohne Titel 14 ½ Bogen, beträgt
725 Bogen a 2 ½ Pen: Ls 7. 12.
welchen Betrag mir gutzuschreiben bitten.

Angebogen habe ich das Vergnügen mein jüngstes Novitäts-Verzeichniß zu überreichen, welches ich Ihrer speziellen Durchsicht bestens anempfehle, ebenso meinen Catalog den ich Ihrer Sendung beifügte. Ich bewillige Ihnen bei bedeutenden Bestellungen einen Rabatt von 50 % nach den bemerkten Preisen, gegen meinen Tratten a/mt dto. Es würde mir angenehm sein unter diesen Bedingungen mit Ihrem Hause in lebhafte Geschäftsverbindung zu treten und recht bedeutende Aufträge von Ihnen zu erhalten, in deren Erwartung ich die Ehre habe zu sein. usw.

[ohne Unterschrift]

Apparat

Zusammenfassung

sein Sohn habe ihm gemeldet, daß W. & H. sämtliche Arrangements des Oberon vom ihm beziehen wolle; hofft auf große Bestellung u. übersendet fürs erste 50 Ex. Oberon-Ouvertüre

Incipit

Mein Sohn Carl Schlesinger, welcher die Ehre hatte

Verantwortlichkeiten

Übertragung
Eveline Bartlitz; Joachim Veit

Überlieferung

  • Textzeuge: Entwurf: Erzhausen (D), Archiv des Verlags Robert Lienau (D-ERZrl)
    Signatur: Kopierbuch Schlesinger 1826–1833, S. 37–38

Textkonstitution

  • „Ls“Unsichere Lesung.
  • „7. 12“Unsichere Lesung.
  • „a/mt“Unsichere Lesung.

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