Carl Maria von Weber an Nikolaus Simrock in Bonn
Mannheim, Mittwoch, 28. November 1810

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A

Monsieur

Monsieur N: Simmrock.

Professeur et Editeur de

Musique

a

Bonn.

Bester Freund!

Sind Sie denn ganz Mausetodt für mich? ich habe schon [vor] geraumer Zeit an Sie geschrieben und keine Antwort erhalten.      Mit Schmerzen warte ich auf mein Quartett und ersten Ton, die ich Sie bitte mir per Posto hieher zu schikken* unter Webers Adreße, bey dem ich wohne, — nochmals bitte ich Sie laßen Sie mich nicht so lange nach Antwort schmachten.

Alles schöne an Ihre liebe Familie, 1000 Grüße von Weber, an Sie, und den herzlichsten Gruß von Ihrem treusten Freund
C: M: von Weber.

Apparat

Zusammenfassung

bittet um Zusendung der Erstdrucke des Quartetts und Ersten Tons

Incipit

Sind Sie denn ganz Mausetodt für mich? ich habe

Verantwortlichkeiten

Übertragung
Joachim Veit

Überlieferung in 2 Textzeugen

  • 1. Textzeuge: In Privatbesitz

    Quellenbeschreibung

    • 1 Bl. (2 b. S. einschl. Adr.), Siegelrest
    • PSt: a) R. 1. MANNHEIM; b) FRANKFURT | PAR ...
    • am oberen Rand der Briefseite von fremder Hand: „892“ sowie vermutlich von F. W. Jähns: „5.“

    Dazugehörige Textwiedergaben

    • Hirschberg77, S. 14 (Nr. 10)
  • 2. Textzeuge: Kopie: Basel (CH), Paul Sacher Stiftung, Bibliothek (CH-Bps)

Textkonstitution

  • d„g“ überschrieben mit „d

Einzelstellenerläuterung

  • „… per Posto hieher zu schikken“Die Erstdrucke des Quartetts (Stimmen, VN: 771) und des Ersten Tons (Orchesterstimmen, VN: 791, Klavierauszug, VN: 779) erhielt Weber laut Tagebuch erst am 7. Januar 1811 in Darmstadt.

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