Carl Maria von Weber an Adolph Müllner in Weißenfels (Entwurf)
Dresden, Freitag, 26. September 1817

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An Hof: Müllner in Weißenfels

Wunsch habe ich mit Vergnügen durch die Beylage zu erfüllen gesucht, in dem ich zugleich wegen der Verspäteten Uebersendung auf Ihre freundliche Nachsicht zu rechnen [habe]. Es würde mir sehr erfreulich sein wenn wir unsre Ansichten über die Vermählung der Musik mit der Rede austauschen könnten, wozu aber freilich um den Stoff nur einigermaßen zu erschöpfen wohl eine mündliche Unterredung das zwekdienlichste wäre.

Die Hoffnung dazu giebt mir eine Reise die ich in der Hälfte 8ber antrete und über Prag, Mannheim pp Gotha, Weimar, Leipzig, zu machen gedenke. Ende 9ber oder Anfangs Xber könnte mich diese nach Weißenfels führen und mir so die Freude gewähren dem Dichter der Schuld und des Yngurd persönlich die Achtung für sein großes Talent zu beweisen von der erfüllt ist sein

Verehrer
C: M: vW.

Apparat

Zusammenfassung

Reaktion Webers auf eine briefliche Anfrage Müllners betreffs seiner Vertonung zum Lied der Brunhilde in König Yngurd

Incipit

E. Wohlgebohren Wunsch habe ich mit Vergnügen durch die Beylage zu erfüllen gesucht,

Generalvermerk

Weber erhielt am 12. September 1817 einen Brief von Müllner, den er lt. Tagebuch zwar gleich beantwortete; seinen 1. Aufsatz zum Yngurd sandte er allerdings offenbar, wie aus dem Inhalt des vorliegenden Schreibens hervorgeht, erst am 26. September 1817 (s. a. Tagebuch).

Verantwortlichkeiten

Übertragung
Eveline Bartlitz; Joachim Veit

Überlieferung

  1. Entwurf: Berlin (D), Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz, Musikabteilung (D-B)
    Signatur: Weberiana Cl. II A, Abt. f, Nr. 24h

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