Carl Maria von Weber an Karl August Böttiger in Dresden
Dresden, Donnerstag, 1. Dezember 1825

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Hier endlich, mein innigverehrter Freund, die verlangte Quittung für Mr: Thomson in Edinburgh.

ich muß mich wahrlich schämen die Sache so lange unbesorgt gelaßen zu haben, Sie kennen aber meine überhäuften Arbeiten und Störungen, und wie ich auch das vielerley Geschreibsel um eine solche Kleinigkeit willen, haße. lieber Gott wenn ich immer um ein paar Lieder willen solch Haupt und Staats Anstalten machen müßte – – – der gute Mr: Thomson hätte mir das alles in seinem ersten Briefe so darlegen und abmachen können.

Das Einschiebsel in die Quittung sein Eigenthums Recht für England, Irrland und Schottland betreffend, ist natürlich, da in Deutschland doch alles gleich nachgestochen wird, und es beßer ist ich besorge eine Ausgabe als daß ein gieriger Verleger den Nutzen davon ziehe.

In herzlicher Liebe Ihr
Weber.

Apparat

Zusammenfassung

übersendet die Quittung für Thomson in Edinburgh; klagt über den unnötigen Aufwand; für Deutschland will er selbst eine Ausgabe besorgen;

Incipit

Hier endlich, mein innig verehrter Freund

Generalvermerk

Verantwortlichkeiten

Übertragung
Eveline Bartlitz, Joachim Veit

Überlieferung

Textzeuge

Nürnberg (D), Germanisches Nationalmuseum (D-Ngm)
Signatur: ABK Böttiger

Quellenbeschreibung

  • 1 Bl. (1 b. S. o. Adr.)

Textkonstitution

  • "um": "aus" überschrieben.

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