Mittwoch, 6. März 1822
Wien

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d: 6t früh zu Prinz Friedrich. um 10 Uhr ½ 2 Uhr GeneralPr. Freyschütze*
an die Wien* gefahren. Visiten*
Mittag bei Festetis. phantasirt. Gall pfiff. Zentner spielte Ungarische
an Lina No: 8 abgeschikt.
zur Grünbaum. Ballet Nina. Rozier vortrefflich*.

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Apparat

Verantwortlichkeiten

Übertragung
Dagmar Beck
Kommentar
Dagmar Beck; Frank Ziegler

Überlieferung

  • Textzeuge: Berlin (D), Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz (D-B)
    Signatur: Mus. ms. autogr. theor. C. M. v. Weber WFN 1

    Provenienz

    • Umwandlung der Dauerleihgabe in eine Schenkung durch Hans-Jürgen Freiherr von Weber am 15. November 1986
    • bis 1986 in Familienbesitz (seit 1956 bereits als Dauerleihgabe in der Berliner Staatsbibliothek)

    Einzelstellenerläuterung

    • Pr.Abk. von „Probe“.
    • „… Uhr General Pr. Probe Freyschütze“Vgl. dazu den Bericht in Webers Brief an seine Frau vom [5./]6. März 1822.
    • „… an die Wien“Wohl eher das Theater an der Wien als der Wien-Fluß; möglicherweise auch die Vorstadt Wieden gemeint.
    • „… Visiten“Laut Webers Brief an seine Frau vom [5./]6. März 1822 Besuche in Vorbereitung von Webers Konzert am 19. März 1822 (ursprünglich für den 14. März geplant).
    • „… Ballet Nina . Rozier vortrefflich“Aufführung im Kärntnertortheater, T. A. Rozier tanzte die Titelpartie, ihr Ehemann Jean-François Rozier den Germeuil und F. Reiberger den Vater der Nina; vgl. dazu auch Webers Brief an seine Ehefrau vom 7. bis 9. März 1822. Dem Ballett ging eine Aufführung von Weigls Ostade voran, die Weber offenbar nicht besuchte.

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