Willmann, Caroline

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Basisdaten

  1. Willmann, Maria Anna Magdalena
  2. Lehmann, Caroline Ehename
  3. Willmann, Karoline; Wilmans, Caroline; Willmann-Debberton, Caroline Weitere Namen
  4. 25. Februar 1796 in Wien
  5. Zwischen 1. Januar 1858 und 31. Dezember 1862
  6. Sängerin (Sopran)
  7. Kassel, Pest, Breslau, Wien, Mannheim, Dresden, Bayreuth, Nürnberg, Innsbruck

Biographische Informationen aus der WeGA

  • Tochter des Musikers Johann Ignaz Willmann aus dessen zweiter Ehe mit Marianne, geb. de Tribolet
  • lebte von 1804 bis 1812 mit den Eltern in Kassel (Vater dort zum Hofkapelldirektor bestellt, 1807/08 auch Hoftheaterdirektor), dort Ausbildung bei Felice Blangini, Konzertauftritte ab mindestens 2. Dezember 1808 als Pianistin (vgl. u. a. Journal des Luxus und der Moden 1809, S. 93), ab 1811 auch als Sängerin
  • 1813/14 Anstellung am Theater in Pest, danach im März/April 1814 Gastauftritte am Kärntnertortheater in Wien
  • ab 28. Juli 1814 am Theater Breslau als erste Sängerin (in Breslau starb am 28. Mai 1815 der Vater), Abgang vor März 1816
  • Juli 1816 bis 1819 in Wien am Theater an der Wien, danach Gastspielreise auf Engagementssuche u. a. nach München (Juli/August) und Stuttgart (September)
  • Oktober 1819 bis März 1820 am Theater Mannheim
  • nach drei Gastspielen im April 1820 von Mai 1820 bis März 1823 im deutschen Département des Dresdner Hoftheaters angestellt für „erste Singparthien“, von dort aus Gastauftritte in Hannover im Mai 1821 und Leipzig im Juni 1821
  • ab März 1823 kurzfristiges Engagement am Hoftheater Kassel (erste Antrittsrolle am 17. März Königin der Nacht, zweite Antrittsrolle am 5. April Amenaide in Rossinis Tancred; sang u. a. die Titelpartie in Lindpaintners Sulmona in der Kasseler Erstaufführung am 1. Mai; in der Ensembleübersicht in AmZ 1823, Sp. 505 als erste Sängerin am Kurfürstlichen Hoftheater zu Cassel genannt; Abgang offenbar bereits zur bzw. vor der Sommerpause Juni/Juli 1823), war später (lt. Wilhelm Bennecke „nach Verlauf von Jahren“) als Gesangslehrerin in Kassel tätig („hatte aber auch hiermit kein Glück“)
  • 1824 bis 1829 bislang keine Nachweise zum Verbleib (keine Anstellung in Berlin!)
  • 1830 als Gesangslehrerin in Bayreuth (dort unter dem Namen Willmann-Debberton), dort 1831 noch Gastauftritt am Theater
  • 1832 Niederlassung als Gesangslehrerin in Nürnberg (als Mad. Willmann-Debberton); vgl. Der Wanderer Nr. 193 (11. Juli 1832)
  • 1835 als „Mad. Willmann-Debberton (seit kurzem verehelichte Lehmann)“ am Theater Innsbruck; vgl. Allgemeiner Musikalischer Anzeiger, Jg. 7, Nr. 10 (5. März 1835), S. 39f. (1836 nicht mehr dort engagiert)
  • September 1837 ein Gastauftritt in Pest
  • 1849 im Einwohnerverzeichnis von Kassel als Karoline Lehmann-Willmann, vorh. Kurfürstl. Hofsängerin (ob. Königstr. 116) nachgewiesen

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