Amberg, Helene

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Bildquelle

Basisdaten

  1. Gerstel, Helene Ehename
  2. 1797
  3. Frühestens am 1. Januar 1831
  4. Sängerin, Schauspielerin
  5. Frankfurt/Main, Prag, Mitteldeutschland

Biographische Informationen aus der WeGA

  • Tochter von Jakob Heinrich Amberg; während des Frankfurter Engagements des Vaters dort Auftritte in Kinderrollen (sprach u. a. 1803 und 1804 den Neujahrsprolog; gab 1805 den Walter Tell), trat ab mindestens 1813 gemeinsam mit der älteren Schwester Friederike Christine Auguste in Konzerten auf und gab am 11. März 1813 (ca. 16jährig) als erste größere Opernpartie die Emmeline in der Schweizerfamilie; nachfolgend engagiert bis 1818, Fach: zweite Gesangsrollen und Soubretten im Schau- und Singspiel
  • 1818 Wechsel von Frankfurt ans Ständetheater in Prag, dort engagiert bis 1820, Fach: Soubretten (als Ersatz für die abgegangene Caroline Brandt)
  • ab ca. 1819 verheiratet mit dem Schauspieler Wilhelm Gerstel (dessen zweite Ehefrau), mit diesem 1820 vom Prager Theater abgegangen
  • von Dezember 1820 bis April 1821 mit Ehemann unter Direktor Romberg in Dessau engagiert, sang dort u. a. die Emmeline in der Schweizerfamilie
  • mit der Gesellschaft unter Direktion ihres Ehemanns in Freiberg/Sachsen (1821), Brandenburg (Mai bis August 1821), Dessau (November 1821 bis April 1822; dort auch eine Antonie Amberg sowie ein Hr. Amberg bezeugt – wohl Schwester und Bruder von Helene Gerstel), Rudolstadt (August bis Oktober 1822, sang am 13. Oktober 1822 Agathe in der Erstaufführung des Freischütz; dort ebenso Hr. Amberg und Dem. Amberg nachgewiesen), Dessau (November 1822 bis April 1823, spielte am 19. Februar 1823 im Freischütz das Ännchen und am 13. März 1823 in der Erstaufführung der Preciosa die Titelrolle, Hr. Amberg gab in Preciosa den Sebastian)
  • ab April 1823 mit Ehemann und Dem. [Antonie?] Amberg bei der Herzoglich Köthenschen Hofschauspielergesellschaft in Halle sowie zwischen August und Oktober 1823 in Rudolstadt (gab in den Erstaufführungen der Preciosa in Halle am 25. April sowie in Rudolstadt am 20. August 1823 die Titelrolle); danach getrennt vom Ehemann lebend
  • ab Dezember 1823 (vermutlich bis Juni 1824) unter S. Walther in Magdeburg (Antrittsrolle am 29. Dezember: Preciosa)
  • August bis Oktober 1824 gemeinsam mit Schwester Auguste Weinkauf sowie Dem. [Antonie?] Amberg unter den Direktoren Friedrich Maximilian Eberwein und Carl Wilhelm Friedrich Musäus in Rudolstadt (gab dort ebenfalls Preciosa und Agathe sowie ab 4. Oktober 1824 die Titelrolle in Euryanthe) und zwischen Oktober 1824 und März 1825 in Erfurt (sang dort bei der Erstaufführung der Euryanthe am 24. November 1824 ebenso die Titelrolle), verließ die Gesellschaft während der Spielzeit in Nordhausen (März bis Mai 1825)
  • ab April 1825 bei der Coburger Hoftheater-Gesellschaft, die sie im Herbst in Altenburg verließ
  • danach 1825 unter Carl Gerlach in Stettin
  • im Herbst 1827 unter Friedrich Bachmann in Rudolstadt
  • 1828 erste Sängerin unter Ernst Plock in Altenburg (Frühjahr, sang in der dortigen Erstaufführung des Oberon am 9. April 1828 die Rezia) und Lauchstädt (Juli)
  • August 1829 bis Anfang 1831 bei Heinrich Eduard Bethmann in Rudolstadt (sang in der dortigen Erstaufführung des Oberon am 28. August 1829 die Fatime), Dessau und Erfurt

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