Richard Wagner an Giacomo Meyerbeer in Berlin
Dresden, Donnerstag, 26. Dezember 1844

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Apparat

Zusammenfassung

dankt im Auftrag des Comités zur Errichtung eines Weber-Denkmals in Dresden sowie im Namen Caroline von Webers für Meyerbeers Bereitschaft, sich für dieses Projekt zu engagieren; fragt an, ob im neu eröffneten Berliner Opernhaus (Wiederaufbau nach dem Brand 1844) baldmöglichst eine Benefizaufführung einer Weber-Oper zur Finanzierung des Denkmals gegeben werden könnte; außerdem Glückwünsche zur Uraufführung von Das Feldlager in Schlesien sowie Bitten bezüglich der Unterstützung von Berliner Einstudierungen von Rienzi und Der fliegende Holländer

Incipit

Es ist von mir sehr unrecht, durch die Mittheilung

Generalvermerk

Meyerbeer hatte bereits am 21. Dezember 1844 eine Benefizvorstellung der Euryanthe zugunsten des in Dresden zu errichtenden Weber-Denkmals beantragt; die königliche Genehmigung wurde am 22. Dezember erteilt. Die Festvorstellung fand am 7. Februar 1845 statt; Jenny Lind sang die Titelpartie, Antonie Palm-Spatzer die Eglantine. Der Theaterzettel weist aus: „Die Einnahme dieser Vorstellung ist in Folge Allerhöchster Genehmigung als Beitrag zu dem Denkmal bestimmt, welches dem verewigten C. M. v. Weber in Dresden errichtet werden soll.“ Den Prolog zu diesem Abend schuf Ludwig Rellstab, die Fest-Musik arrangierte Meyerbeer.

Überlieferung

  • Textzeuge: Verbleib unbekannt

    Provenienz

    • Henrici, Auktions-Katalog 29 (11./12. Februar 1916), Nr. 127,3

    Dazugehörige Textwiedergaben

    • G. Kinsky, Fünf ungedruckte Briefe Wagners an Meyerbeer, in: Schweizerische Musikzeitung, Jg. 74 (1934), Nr. 22, S. 711f.
    • Richard Wagner. Sämtliche Briefe, Bd. 2, Leipzig 1970, S. 409f.
    • Giacomo Meyerbeer. Briefwechsel und Tagebücher, Bd. 3, Berlin 1975, S. 554–556

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