Hohenthal, Peter Wilhelm Graf von

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Basisdaten

  1. Heinse, Friedrich Pseudonyme
  2. Hohenthal-Städteln, Wilhelm Graf von Weitere Namen
  3. 20. März 1799 in Dresden
  4. 14. Oktober 1859
  5. Jurist, Schriftsteller
  6. Dresden, Städteln

Biographische Informationen aus der WeGA

  • jüngstes Kind von Peter Carl Wilhelm Graf von Hohenthal
  • studierte 1815 bis 1819 in Leipzig Jura
  • danach zunächst Assessor der Landesregierung in Dresden, ab 1823 geheimer Referendar ebd.; 1824 im Dresdner Adreß-Kalender (S. 29) geführt als Supernumerar und geheimer Referendar in der geheimen Raths-Kanzelley, wohnhaft in der Kreutzgasse 538 (ebenso wie sein Vater)
  • nach dem Tod des Vaters erhielt der ältere Bruder Peter Carl von Hohenthal die Herrschaften Königsbrück und Döbernitz (Hauptlinie Hohenthal-Königsbrück), Peter Wilhelm wurde Erb-Lehen- und Gerichtsherr auf Groß- und Klein-Städteln, Groß- und Klein-Deuben, Falkenberg und Schmerkendorf (Nebenlinie Hohenthal-Städteln)
  • 1825/26 mehrfache Reisen nach Berlin (möglicherweise in Verbindung mit der Übernahme der Besitzungen in Preußen); das Gut Falkenberg (seit 1815 in der preußischen Provinz Sachsen gelegen), hatte der Großvater Peter Freiherr von Hohenthal 1748 erworben; Carl Maria von Weber war während seiner Reise nach Berlin im Dezember 1825 gemeinsam mit Graf Hohenthal auf Gut Falkenberg zu Gast; der Graf verkaufte das Gut gemeinsam mit dem Vorwerk Kiebitz und der Mark Trebsdorf 1834 an den preußischen Oberst Heinrich Johann von Schaper in Torgau
  • 1825/26 in Dresden offenbar mit der Sängerin Constanze Tibaldi liiert (vgl. den Brief von Caroline von Weber an ihren Mann vom 12. April 1826)
  • die Regierungs-Anstellung legte der Graf nach dem Tod des Vaters nieder (im Dresdner Adreß-Kalender 1826 ist er nicht mehr geführt); er verließ Dresden 1826 und ließ sich offenbar dauerhaft auf seinem Hauptbesitz Groß-Städteln bei Leipzig nieder
  • am 13. August 1828 in Groß-Städteln Heirat mit der vormaligen Sängerin Elise (auch Elisabeth) Erhart (1804–nach 1863) aus Wien (die 1825 vom Ständetheater Prag ans Theater Leipzig gewechselt war), aus der Verbindung gingen eine Tochter und ein Sohn hervor: Wilhelmine (geb. 7. August 1829 in Groß-Städteln, verh. am 25. Januar 1849 mit Emil Hermann Freiherr Cerrini de Monte Varchi, kgl. sächs. Lieutenant a. D., gest. nach 1863), Adolph (geb. 20. Februar 1829 in Groß-Städteln, gest. März 1832 in Dresden)
  • publizierte u. a. 1831ff. in der Allgemeinen musikalischen Zeitung (1838 Differenzen mit dem Redakteur Gottfried Wilhelm Fink; vgl. Jg. 40, Sp. 884f. und Jg. 41, Sp. 47–50)

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