Fries, Christoph

no portrait available

Bildquelle

Basisdaten

  1. Fries, Johann Georg Christoph
  2. 1787 (andere Angaben: 1788) in Nürnberg
  3. 10. November 1857 in Regensburg
  4. Sänger (Bass), Schauspieler
  5. Bamberg, Nürnberg, Hannover, Münster, München

Ikonographie

Biographische Informationen aus der WeGA

  • einer Nürnberger Künstlerfamilie entstammend, Sohn von Anton Fries (1763–1835, Maler und Zeichenlehrer, zuletzt Theatermaler und Garderobeninspektor in Detmold) und dessen Frau Katharina Barbara Fries (um 1762–1845), älterer Bruder von Leonhard Fries
  • ab 1809 am Theater Bamberg (Debüt 6. Februar), dort als Schauspieler und Bühnenbildner tätig, Gesangsunterricht durch E. T. A. Hoffmann; gastierte im März 1810 auf der Durchreise am Theater Würzburg
  • ab Februar 1811 bis 1816 am Theater Nürnberg (dort war der Vater von 1802 bis 1824 als Theatermaler tätig); Fachangaben Oktober 1815: zweite Helden, Intriganten, Charakterrollen, gesetzte Liebhaber im Schauspiel, erste seriöse und komische Basspartien in der Oper; „Schöne Figur, vortreffliches Organ, sonore volle Stimme von seltner Tiefe, vortreffliche Garderobe zeichnen ihn aus; nur ist zu bedauern, daß er nicht musikalisch ist.“ (Morgenblatt für gebildete Stände, Jg. 9, Nr. 205 vom 28. August 1815, S. 820); Gesangsschüler von Caroline Reuter in Nürnberg; von dort aus Gastauftritt in München (Mai 1814, ohne Erfolg)
  • Ende 1815 in Nürnberg Eheschließung mit der Schauspielerin Adelheid Spitzeder (Scheidung vor 1840)
  • 1816 von Nürnberg aus Gastspielreise u. a. nach Prag (März), kontraktbrüchig nicht nach Nürnberg zurückgekehrt (vgl. Tagebuch der deutschen Bühnen 1816, S. 237)
  • 1816/17 am Theater Hannover unter Direktor August Pichler engagiert, von dort aus Gastauftritte in Mannheim (August 1816)
  • Frühjahr 1817 bis Frühjahr 1818 nochmals am Theater Nürnberg
  • nachfolgend Gastspiele in Frankfurt/Main (April/Mai 1818, ohne Erfolg), nochmaliges Engagement bei August Pichler (u. a. Münster, Herbst 1818), Gastauftritte in Hannover (September 1819), Berlin (Oktober 1819, ambivalente Beurteilung in AmZ), Wien (Theater an der Wien Anfang 1820, ohne Erfolg)
  • 1820 bis zur Pensionierung im Juli 1857 am Hoftheater München, sang dort u. a. in der Erstaufführung des Freischütz (15. April 1822) den Kuno; auch als Kostümier und Dekorationsmaler beschäftigt; von dort aus Gastauftritte u. a. in Münster (Oktober 1823), Hamburg (November 1823)

Wikipedia

ADB

NDB

GND

XML

Wenn Ihnen auf dieser Seite ein Fehler oder eine Ungenauigkeit aufgefallen ist,
so bitten wir um eine kurze Nachricht an bugs [@] weber-gesamtausgabe.de.