Carl Maria von Weber an Friedrich Kind in Dresden
Dresden, Mittwoch, 1. August 1821

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Herrn Hofrath Kind.

Wohlgebohren

Geliebter Freund!

Morgen gehe ich nach Schandau*. Sie wollten mir ja allerley dahin mit geben? ich wäre gern selbst noch gekommen, aber, obwohl die Reise nur ein Kazzensprung ist, giebt es doch 1000erley zu besorgen pp.

Mit herzlichem Gruße an die Ihrigen und treuer Liebe Ihr Weber

Editorial

Summary

er fahre morgen nach Schandau u. könne wegen allerlei Besorgungen nicht mehr selbst vorbeikommen

Incipit

Morgen gehe ich nach Schandau. Sie wollten mir

Responsibilities

Übertragung
Eveline Bartlitz; Joachim Veit

Tradition

  • Text Source: Berlin (D), Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz, Musikabteilung (D-B)
    Shelf mark: Weberiana Cl. II A b, Nr. 18

    Physical Description

    • 1 DBl. (2 b. S. einschl. Adr.), Siegelspur; am oberen rechten Rand Bl. 2v von Jähns (Bleistift): K. 31

    Corresponding sources

    • Kind: Freischütz-Buch, S. 166–167 (Nr. 31)

    Commentary

    • “gehe ich nach Schandau”vgl. Tagebuch, 2. August 1821. Nach dem sich der Plan einer gemeinsamen Kur mit seiner Frau Caroline zerschlagen hatte (vgl. Kom. im Brief von Weber an Naue vom 16. Februar 1821), hatte Weber Caroline am 21. Juli 1821 nach Schandau gebracht, wo sie zusammen mit Charlotte Hanmann eine Badekur machte, vgl. Tagebuch.

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