Autobiographischer Beitrag für Gerbers Tonkünstler-Lexikon

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Editorial

General Remark

Gottfried Webers Autorschaft geht aus seinem Briefwechsel mit Kühnel hervor (s. Rückverweise). Da Carl Maria von Weber ab Ende 1811 den Kontakt zu Kühnel intensiviert hatte und diesem Werke Gottfried Webers zum Verlag empfahl, wäre denkbar, dass er Kühnel anregte, seinen Namensvetter um einen entsprechenden Beitrag zu bitten.
Der kurze Eintrag zu Johann Gänsbacher im bereits 1812 erschienenen Bd. 2 des Lexikons (Sp. 233) dürfte nach Kühnels Briefen vom 22. Juli und 28. Oktober 1812 nicht aus dem Kreis des Harmonischen Vereins herrühren, sondern überwiegend von Kühnel selbst stammen. Die Einträge zu Carl Maria von Weber (Bd. 4, Sp. 525f.) und Edmund von Weber (Bd. 4, Sp. 526f.) weisen hingegen so viel Detailkenntnis auf, dass sie zumindest aus Webers Umfeld herrühren dürften. Ob Carl Maria von Weber (so wie Gottfried Weber) selbst Material lieferte, lässt sich jedoch nicht zweifelsfrei ermitteln. Entsprechende Entwürfe sind nicht überliefert. Auffallend ist, dass beide Beiträge kaum Informationen aus der Zeit nach 1802 beinhalten (abgesehen von dem Hinweis auf C. M. von Webers 1813 erfolgte Anstellung in Prag und einer Werkangabe bei E. von Weber aus dem Jahr 1804). Das deutet darauf hin, dass sie mit Webers Besuch bei Gerber im August 1802 (vgl. Albumblatt) und den nachfolgend um 1803 entstandenen verbürgten Beiträgen Webers für das Lexikon in Verbindung stehen könnten.

Creation

vor 6. April 1813 (Versand an Kühnel)

Tradition

  • Text Source: Ernst Ludwig Gerber, Neues historisch-biographisches Lexikon der Tonkünster, vol. 4 (1814), col. 523f.

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