Friedrich Drieberg an Bernhard Anselm Weber in Berlin
Cantow, Donnerstag, 10. Juli 1817

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No 1 an den Herrn Kapellmeister Weber

[…] Das gelindeste Urtheil das man von Kienlen fällen kann ist, daß er dumm, halsstarrig u. bis zum Wahnsinn von sich eingenommen ist; Maria Weber hingegen ist nichts weniger als dumm u. ich weiß auch nichts schlechtes von ihm. Ich wünsche daher, wenn einmal einer von diesen Kapellmeister werden soll, daß es Maria werde, denn mit Kienlen vertragen Sie sich nicht 4 Wochen. […]

Mit aller möglichen Hochachtung habe ich die
Ehre zu seinFrau Kapellmeister
Ihr ergebenster Diener
Dribg
*

Apparat

Zusammenfassung

Doppelbrief an B. A. Weber und dessen Frau. In dem an ihn äußert er sich sehr negativ über Kienlen und spricht sogar für C. M. von Weber im Vergleich mit jenem. Teilt mit, dass er im Winter etwa ein Vierteljahr nach Berlin kommen und dort „Gelehrter spielen“ werde. Der Brief an die „Frau Kapellmeisterin“ enthält eine persönliche Bitte von ihm.

Incipit

Wir haben also gewonnen! Sehen Sie wohl!

Generalvermerk

Verantwortlichkeiten

Übertragung
Eveline Bartlitz

Überlieferung

Textzeuge

Berlin (D), Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz (D-B)
Signatur: Mus. ep. F. Drieberg 65

Quellenbeschreibung

  • 1 DBl. (3 b. S.)

Textkonstitution

    Einzelstellenerläuterung

    • "… den 10 t Juli 1817": Grußformel nur beim Brief an B. A. Webers Gattin (Bl. 1v u. 2r)

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