Adolph Martin Schlesinger an Carl Zulehner in Mainz
Berlin, Donnerstag, 31. Januar 1828

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Ich habe d. Sendung v. 20 Oct erhaltent Ross. Elisabeth u. Barbier. erhlt. und obwohl ich den Preis sehr hoch fand habe ich dieselben dennoch dem Auswärtigen Abnehmer zugesch[ickt] welcher mir aber jetzt den Barb. remitt weil derselbe in Paris nur 80 Fr. (mit 50 % 40 Fr. netto) kostet wärend ich ihm da Sie mir 44 fl oder 26 Ld berechn. hatten 34 rh. gewiß ein mäßiger Profit anrechnet. ich sah mich daher genöthigt sogleich von Paris die dort. Ausgabe zu verschr[eiben] und sende Ihnen heute durch Einschluß des Herrn Kupferberg den Barb. zurück. welchen Sie gefäll. gutschreib[en] wollen.

Die Frau Kapellm. Weber hat keine alten Musikalien mehr da dieselben schon früher verauctionirt worden.

[ohne Unterschrift]

Apparat

Zusammenfassung

hat Rossinis Elisabeth u. Barbier erhalten und trotz des hohen Preises an den Abnehmer weitergesandt; dieser habe in Paris den Barbier billiger erhalten u. ihm daher retouriert; er sendet ihm die Partitur deshalb zurück; Frau Weber habe keine alten Musikalien mehr, da diese schon versteigert wurden

Incipit

Ich habe d. Sendung v. 20 Oct erhalten

Verantwortlichkeiten

Übertragung
Noch nicht vorhanden

Überlieferung

  • Textzeuge: Entwurf: Erzhausen (D), Archiv des Verlags Robert Lienau (D-ERZrl)
    Signatur: Kopierbuch Schlesinger 1826–1833, S. 277–278

Textkonstitution

  • „Oct“Unsichere Lesung.
  • „Ld“Unsichere Lesung.

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