Carl Maria von Weber an Georg Eichhorn in Nürnberg
Dresden, Dienstag, 11. Juni 1822

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S. Wohlgebohren

Herrn George Eichhorn

Buchhändler im bayerschen

Hofe

zu

Nürnberg.

geehrtem Schreiben zu Folge, habe ich das Vergnügen Ihnen anzuzeigen, daß Partitur und Buch der Oper der Freyschüze, der löbl: Theaterdirektion in Nürnberg gegen ein Honorar, von zwanzig Ducaten, und den üblichen Revers, die Oper blos zur Aufführung auf dem Nürnberger Theater gebrauchen, weiter aber weder verkaufen, verschenken, vertauschen verleihen pp noch Auszüge daraus erlauben zu wollen – sehr gerne zu Dienste stehe; auch binnen 10 – 12 Tagen nach erfolgter Entscheidung abgehen könne.

Indem ich mit freundlichstem Danke die verbindliche Weise anerkenne mit der Sich dieselben diesem Geschäfte unterzogen, habe ich die Ehre mit aller Achtung zu seyn Ew Wohlgebohren ergebener
CMvWeber

Apparat

Zusammenfassung

Partitur u. Buch des Freischütz könne von der Nürnberger Theaterdirektion für 20 Dukaten und dem üblichen Revers angefordert werden und stehe 10–12 Tage nach Bestellung zur Verfügung

Incipit

Ew. Wohlgebohren Geehrtem Schreiben zu Folge, habe ich

Verantwortlichkeiten

Übertragung
Joachim Veit

Überlieferung

  • Textzeuge: Eutin (D), Ostholstein-Museum
    Signatur: EM 1987/40

    Quellenbeschreibung

    • 1 Bl. (2 b. S. einschl. Adr.)
    • Siegelrest
    • PSt: a) DRESDEN | 11. Jun. 22 b) AUSLAGE

    Provenienz

    • Stargardt Kat. 639 (1987), Nr. 853
    • Karl & Faber, Auktion 78 (26./27. Mai 1961), Nr. 835
    • Liepmannssohn Kat. 190 (o.J.), Nr. 1908

    Dazugehörige Textwiedergaben

    • Schultheiß, Gisela u. Ernst-Friedrich Schultheiß, Vom Stadttheater zum Opernhaus. 500 Jahre Musiktheater in Nürnberg, Nürnberg 1990, S. 67, mit Faks.

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