Bösenberg, Heinrich jun.

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Bildquelle

Basisdaten

  1. Bösenberg, Johann Heinrich
  2. Spätestens am 7. Mai 1826
  3. Leipzig, Dresden

Biographische Informationen aus der WeGA

  • unehelicher Sohn des Hofschauspielers Bösenberg
  • spielte bei der Gesellschaft von F. Seconda in Dresden und Leipzig 1815/16 sowie am Dresdner Hoftheater ab 1816/17 bis ca. 1818/19 Kinderrollen
  • erschlug am 9. Mai 1825 die Witwe des Organisten Fiedler, daraufhin am 1. März 1825 zum Tode verurteilt; die Todesstrafe wurde „auf besondere Verwendung des Obersteuer-Procurators Eisenstruck […] aufgeschoben und endlich […] in eine lebenslängliche Zuchthausstrafe verwandelt“, worauf er in der Nacht vom 21. zum 22. April 1826 ins Zucht- und Arbeitshaus Zwickau (auf Schloss Osterstein) gebracht wurde; vgl. David August Taggesell, Tagebuch eines Dresdner Bürgers; oder Niederschreibung der Ereignisse eines jeden Tages, soweit solche vom Jahre 1806 bis 1851 für Dresden und dessen Bewohner von geschichtlichem, gewerblichem oder örtlichem Interesse waren, Dresden [1851], S. 446

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