Felix Otto Dessoff an Friedrich Wilhelm Jähns in Berlin
Karlsruhe, Freitag, 1. November 1878

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An

Herrn Prof. F. W. Jähns

in Berlin. S. W.

24 Markgrafenstr.

Hochgeehrter Herr!

In Erwiederung Ihrer geschätzten Zeilen theile ich Ihnen mit, daß sich die fragliche Stelle allerdings in der hiesigen, von Webers Hand redigirten Partitur vorfindet. Da wir gegenwärtig einen besonders guten Sänger für den Eremiten besitzen, so wird die Stelle seit einer Reihe von Jahren gesungen. Wenn ich nicht sehr irre, so enthält auch die Wiener Part. die fragl. 22 Takte. – Sollte Ihnen vielleicht mit den von Weber’s Hand geschriebenen Bemerkungen irgend ein Dienst erwiesen werden können, so bin ich gern bereit, dieselben für Sie zu copiren u. bitte ich, über mich zu verfügen. –

Mit ausgezeichneter Hochachtung Ihr sehr ergebner
Dessoff

Apparat

Zusammenfassung

teilt mit, dass die fraglichen 22 Takte des Eremiten sich in der von Weber redigierten Carlsruher Partitur befinden und wird auch seit einer Reihe von Jahren gesungen. Seiner Erinnerung nach enthält auch die Wiener Partitur diese Takte

Incipit

In Erwiederung Ihrer geschätzten Zeilen theile ich Ihnen mit,

Verantwortlichkeiten

Übertragung
Eveline Bartlitz; Joachim Veit

Überlieferung

  • Textzeuge: Berlin (D), Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz, Musikabteilung (D-B)
    Signatur: Weberiana Cl. X, Nr. 152

    Quellenbeschreibung

    • 1 Pk. (2 b. S. einschl. Adr.)
    • eckiger PS: CARLSRUHE 2. | IN BADEN | 1 11 78 u. runder PS: D. | 2/11 | II
    • von Jähns in Blei auf der Adr.seite: Otto Felix Dessoff geb. 1835 Musikdirector in Düsseldorf seit 1860 Hof. Kap. Mstr. in Wien. 1875 Dirgt. in Carlsruhe. Pfte.- u. Gesang-Compositionen.

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