Tilly, Jean

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Basisdaten

  1. Tilly, Johann Carl Weitere Namen
  2. 1753 in Wien oder in Troppau
  3. 14. Februar 1795 in Braunschweig
  4. Schauspieler, Tänzer, Ballettmeister, Theaterdirektor
  5. Norddeutschland

Ikonographie

Biographische Informationen aus der WeGA

  • Sohn des Prinzipals Johann Tilly (1716–1781) und seiner Frau Carolina Maria Josepha, geb. Elwenich (geb. 1734 in Brüssel), älterer Bruder von Johann Baptista Tilly, stand schon als Kind auf der Bühne
  • verheiratet mit Louise Caroline Tilly, geb. Geyer (1760–1799)
  • in Hamburg ab Saison 1774/75 bis 6. August 1776 als Tänzer und Ballettmeister angestellt, ab 1777 in gleicher Funktion bei Peter Florenz Ilgener in Rostock, dann bei Johann Joseph Graf von Brunian in Prag, 1780 in Lübeck
  • übernahm 1781 die Schauspielgesellschaft von Johann Friedrich Stöffler (nach dessen endgültigem Konkurs), mit der er u. a. in Greifswald (1781, April 1785), Stralsund (November 1781 bis März 1782, März/April 1783, Januar bis Juli 1784, Februar bis Juni 1785), Rostock (April bis August 1782, Juni bis August 1783, Juli/August 1784), Lübeck (August 1782 bis Anfang 1783, Herbst bis Dezember 1783, Juni 1784, Januar/Februar 1785), Wismar (nach August 1783), Eutin (Dezember 1783 bis Frühjahr 1784, dort Zusammenarbeit mit Franz Anton von Weber fraglich) und Kiel (Januar 1785) spielte
  • ab November 1785 Hauptspielort seiner Truppe Schleswig, von dort aus Gastspiele in Kiel (1786/87), Altona (1786), Stralsund (März 1786) und Rostock (eröffnete dort Juni/Juli 1786 das neuerbaute Schauspielhaus), gab 1787 seine Truppe in Schleswig an Abel Seyler ab (dort nachfolgend als Hoftheatergesellschaft)
  • Sommer 1787 gemeinsame Direktion mit Carl Konrad Casimir Doebbelin in Magdeburg
  • ab September 1787 mit einer neuen Truppe in Lübeck und Kiel, die 1788 in Lübeck von Doebbelin übernommen wurde (Tilly bieb als Schauspieler und Ballettmeister bei der Gesellschaft)
  • übernahm 1789 Teile des Ensembles der nach dem Tod des letzten Markgrafen von Brandenburg-Schwedt Friedrich Heinrich (gest. 12. Dezember 1788) abgedankten Hoftheatergesellschaft, wieder als Prinzipal tätig in Rostock (Februar bis Juni 1789, Januar bis September 1790, Bewerbung um Spielerlaubnis in Bremen im August 1790 abgelehnt, Februar bis Juni 1791), Stralsund (Juni/Juli 1789, Juli bis Oktober 1791), Lübeck (September bis Dezember 1789, Herbst 1790 bis Februar 1791, Oktober 1791 bis März 1792, Mai 1792, November 1792 bis Januar 1793, Oktober 1793 bis Januar 1794, September 1794 bis Januar 1795), Plön (dort Mai/Juni 1793, Sommer 1794, August/September 1795), sowie ab 1792 in Braunschweig; nach seinem Tod übernahm zunächst der Braunschweiger Arzt J. A. Mayer, ab 1796 die Witwe Louise Caroline Tilly die Direktion in Braunschweig, Plön (August/September 1795, September/Oktober 1796) und Lübeck (Oktober bis Dezember 1795, Oktober 1796 bis Januar 1797, Oktober 1797 bis Januar 1798, November 1798 bis Januar 1799) bis zu ihrem Tod im März 1799

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