Saphir, Moritz Gottlieb

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Basic data

  1. Saphir, Moses Real Name
  2. February 8, 1795 in Lovasberény bei Székesfehérvár
  3. September 5, 1858 in Baden bei Wien
  4. Schriftsteller, Journalist, Satiriker
  5. Pest, Wien, Berlin, München

Iconography

Lithograph (1835) by Joseph Kriehuber (Source: Wikimedia)
Bildnis Moritz Gottlieb (eig. Moses) Saphir,  (Quelle: Digitaler Portraitindex)

Biographical information from the WeGA

  • Sohn des Kaufmanns Gottlieb (eigentlich Israel) Saphir (1763–1832) und dessen Frau Charlotte, geb. Brüll (gest. um 1805)
  • von den Eltern zum Talmudstudium bestimmt, ging deshalb zunächst nach Preßburg, 1806 dann nach Prag, entdeckte jedoch bald die europäische Literatur und studierte Anglistik, Romanistik und Germanistik; 1814 entzogen ihm seine Eltern die Unterstützung und holten ihn nach Ungarn zurück, allerdings zeigte er keinerlei Interesse für das väterliche Geschäft
  • anschließend in Pest Studium der lateinischen und griechischen Sprache; Beginn der schriftstellerischen Karriere (Debüts in der Zeitschrift Pannonia; 1821 Ausgabe der Poetischen Erstlinge); wandte sich dann dem Journalismus zu und wurde zum gefürchteten Kritiker
  • 1822–1825 in Wien (ab 1823 Mitarbeiter an der Theater-Zeitung)
  • ab 1823 Mitglied der Wiener LudlamshöhleT (Vereinsname: Witzbold der Rebeller); dort erster Kontakt zu Carl Maria von Weber
  • nach Ausweisung aus Österreich 1825–1829 Journalist (vorrangig Theaterkritiker) in Berlin; 1826–1829 Herausgeber der Berliner Schnellpost für Literatur, Theater und Geselligkeit, 1827 des Berliner Theater-Almanachs (auf 1828), 1828/29 zusätzlich des Berliner Couriers
  • 1830–1834 in München; 1830–1833 Herausgeber des Bazars für München und Bayern, 1830 des Neuen Mitternachtsblatts, 1831–1834 des Deutschen Horizonts; zwischenzeitlich (1831) kurzer Paris-Aufenthalt (Kontakt zu Börne und Heine); 1832 Hoftheater-Intendanzrat
  • ab 1834 wieder in Wien, erneut für die Theater-Zeitung tätig; ab 1837 Herausgeber der Zeitschrift Der Humorist, außerdem 1838–1841 der Humoristischen Damen-Bibliothek, ab 1849 des Humoristischen Volks-Kalenders, zog sich nach 1848 mehr und mehr aus der literarischen Öffentlichkeit zurück

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