Carl Maria von Weber an Friederike Koch in Berlin
Dresden, Freitag, 21. September 1821

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An die gute Kochen

Herzlichen Gruß zuvor und nun eine Bitte. Mlle Bardua wollte mir mein Bild* für 6 Fried: laßen, 2 Fried: für den goldnen Rahmen haben. Lichtenstein bringt 8 Fried. dor mit*. haben Sie die Güte diese Mlle: Bardua einzuhändigen und zu bitten, daß das Bild wohlgepackt baldigst hieher gesendet werde unter folgender Adresse. an den Königl: Sächs: Kammermusikus Herrn Roth, jun: zu Dresden. da soll es bleiben, um meine Frau zum Nahmens[…]tag und Hochzeitstage* zu überraschen.

Sollten noch Emballage Kosten pp sein, so haben Sie die Güte es auszulegen und H: Schlesinger soll es Ihnen sogleich wieder erstatten.

Alles Weitere erfahren Sie von Lichtensteins.

Gott erhalte Sie gesund, und behalten Sie lieb Ihren Freund Weber.

Editorial

Summary

bittet, sein Portrait bei der Bardua zu bezahlen und zu veranlassen, dass es per Adresse Roth jun., Dresden, zum 4. November abgeschickt werde, damit er damit seine Frau zu ihrer beider Namenstag überraschen könne

Incipit

Herzlichen Gruß zuvor und nun eine Bitte

Responsibilities

Übertragung
Eveline Bartlitz; Joachim Veit

Tradition

  • Text Source: Copy: Berlin (D), Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz, Musikabteilung (D-B)
    Shelf mark: Weberiana Cl. II A e, Nr. 31a

    Physical Description

    • Abschrift von Friedrich Wilhelm Jähns
    • Vermerk von F. W. Jähns am unteren Rand: “An Frl: Krug zurückgegeben [1865]

    Provenance

    • Frl. Krug auf Mühlenbeck war eine Nichte von Friederike Koch

    Corresponding sources

    • Virneisel/Hausswald, S. 93 (Nr. 27) (nach der Abschrift von Jähns)

Text Constitution

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  • “h”crossed out
  • “[…]”deleted text illegible
  • “tag”added inline

Commentary

  • “mein Bild”Das von Caroline Bardua gemalte Weber-Portrait, vgl. u. a. die Reproduktion bei Karl Laux, Carl Maria von Weber, Leipzig 1978, S. 88.
  • “Lichtenstein bringt 8 Fried. dor mit”Zum Botendienst von Hinrich Lichtenstein vgl. Tagebuch, 19. und 21. September 1821.
  • “Na h mens tag und Hochzeitstage”Das Bild war nicht pünktlich zum 4. November 1821 in Dresden, vgl. Brief von Weber an Koch vom 5. November 1821.

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