Krause, Amalie

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Basisdaten

  1. Sebald, Amalie Geburtsname
  2. Sebald, Malchen Weitere Namen
  3. 24. August 1787 in Berlin
  4. 4. Januar 1846 in Berlin
  5. dilettierende Sängerin (Sopran)
  6. Berlin

Ikonographie

Amalie Sebald, Pastell von Dora Stock (Ausschnitt) (Quelle: Wikimedia)
Amalie Sebald, Elfenbeinminiatur von Johann Heusinger, 7,1 × 5,7 cm, 1814 (verschollen) (Quelle: Wikimedia)

Biographische Informationen aus der WeGA

  • Tochter des Justizrates Carl August Sebald (1757–1834) und seiner Frau Wilhelmine, geb. Schwadtke (Altistin der Berliner Singakademie 1791 bis 1795; 1794 Solistin)
  • ältere Schwester von Auguste Ritschl, geb. Sebald
  • ab 1801 (wohl bis zum Tod, mindestens bis 1843) Mitglied der Berliner SingakademieT (Sopran; Solistin in den Jahren 1803f., 1806, 1808, 1810, 1813, 1815, 1819, 1821, 1823, 1825, 1827, Vorstandsmitglied 1825 bis 1828)
  • Kuraufenthalte in Teplitz im Sommer 1811 (Mai bis August, gemeinsam mit Tiedge und Elisa von der Recke) und Spätsommer 1812, lernte dort im August 1811 Ludwig van Beethoven kennen, der ihr im Juli 1812 von Breitkopf & Härtel Musikdrucke (Christus am Ölberg op. 85 und die Lieder-Hefte op. 75 und 83) zuschicken ließ und mit dem sie besonders im September 1812 in engerem Kontakt stand
  • kurzzeitig Klavierunterricht bei Weber während seines Berlin-Besuchs 1812T; regte Weber offenbar zur Vertonung des Tieck-Gedichts „Sind es Schmerzen“ (aus der Schönen Magelone) an
  • Heirat mit Ludwig Krause am 17. Oktober 1815
  • wirkte als Gesangslehrerin (Schülerin: Lili Parthey)

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