Marschner, Heinrich

Bildnis des Marschner, Deis, Carl August - 1834/1866 (Quelle: Digitaler Portraitindex)

Bildquelle

Digitaler Portraitindex
http://www.portraitindex.de/documents/obj/33212655

Basisdaten

  1. Marschner, Heinrich August
  2. 16. August 1795 in Zittau
  3. 14. Dezember 1861 in Hannover
  4. Komponist, Dirigent, Pianist
  5. Pressburg, Dresden, Danzig, Hannover

Ikonographie

Bildnis des Marschner, Deis, Carl August - 1834/1866 (Quelle: Digitaler Portraitindex)
Bildnis Heinrich August Marschner, Kneisel, August -  (Quelle: Digitaler Portraitindex)

Biographische Informationen aus der WeGA

  • Sohn des Horndrechslermeisters Franz (Anton) Marschner (1770–1855) und dessen erster Frau Christiane Gottliebe, geb. Caßel (1765–1836; Scheidung: 1807)
  • Schulbesuch (Gymnasium) in Zittau von 1804 bis Anfang 1813 (zwischenzeitlich bis 1807 in Bautzen)
  • mit sicherer Singstimme begabt, wirkte er früh in musikalischen Aufführungen in Zittau und Bautzen mit
  • ab 1811 Unterricht im Tonsatz bei C. G. Hering
  • 17jährig ging er nach Prag und lernte Tomášek kennen und erlebte Weber als Theaterdirigent und fasste den Entschluss, sich ganz der Musik zu widmen
  • 1813 Immatrikulation für Jurastudium in Leipzig, studierte aber die Theoretiker Kirnberger und Türk und nahm Unterricht bei Thomaskantor J. G. Schicht
  • 1815 Konzertreise nach Karlsbad, anschließend in Wien, Kontakt zu Johann Nepomuk Graf Zichy führte im März 1816 zu seiner Anstellung bei ihm als Hausmusiklehrer in Preßburg
  • 26. Oktober 1817 erste Eheschließung mit Emilie von Cerva (1794–1818); noch in Pressburg 2. Eheschließung am 9. Januar 1820 mit der Pianistin Franziska (Eugenia) Jaeggi
  • August 1821 Wechsel nach Dresden, Bewerbung um Kreuzkantoriat schlug fehl
  • 1824 erhielt Marschner die Möglichkeit, als Assistent von Morlacchi und Weber an der italienischen und deutschen Oper zu wirken: 4. September 1824: Anweisung Marschner in Dresden anzustellen (D-Dla, Loc. 15147, Vol. XXII, 227ff.); 20. November 1824: Marschner wird für 2 Jahre für die „Leitung sämtlicher Proben und Vorstellungen bey der italienischen Oper auf jederzeitiges Verlangen der GeneralDirection“ ab Dezember 1824 angestellt; Gehalt auf 700 rh erhöht (D-Dla, Loc. 15147, Vol. XXII, 282ff.)
  • nach dem Tod Webers bewarb sich Marschner, vermutlich im November 1826, vergeblich um dessen Stelle (vgl. [D-Dla, Loc. 15147, Vol. XXIII, 87ff.)
  • 3. Eheschließung am 3. Juli 1826 mit der Sopranistin Marianne Wohlbrück
  • begleitete seine Frau auf ihrer Gastspielreise nach Berlin (August/September 1826), Breslau (September 1826) und Danzig
  • Anstellung als Operndirektor am Theater Danzig (Oktober 1826 bis Februar 1827)
  • Reise auf Engagementssuche bzw. zum Konzertieren/Gastieren über Berlin nach Magdeburg (dort März bis Juli 1827), wo Marschners Schwager Wilhelm August Wohlbrück (1794–1848) am Theater engagiert war, weiter nach Braunschweig, Pyrmont, Düsseldorf, Bonn (dort Juli/August 1827)
  • August 1827 bis 1830 Aufenthalt in Leipzig, wo die Ehefrau am Theater engagiert war (dort am 29. März Uraufführung der Oper Der Vampyr unter Marschners Leitung)
  • ab 1. April 1831 Kapellmeister am Kgl. Hoftheater Hannover bis zu seiner Zwangspensionierung am 16. August 1859
  • als 8 seiner 10 Kinder und 1854 auch seine dritte Frau starben, flüchtete er 1855 in seine vierte Ehe mit der Altistin Therese Janda (1826–1884)

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