Carl Graf von Brühl an Carl Maria von Weber in Berlin
Berlin, Sonntag, 29. Dezember 1816

[…]

Ich erfahre so eben daß Sie bester H: v: Weber in Dresden angestellt sein sollen? Sollte diese Nachricht wahr sein, so würde mir dieß sehr leid sein, denn ich habe noch immer bestimmte Speculation auf Sie, und hoffe sie auch durchzusezzen. Laßen Sie mich doch freundschaftlich wißen, was an dieser Nachricht wahres ist, und schenken Sie mir das Zutrauen, nicht fest abzuschließen ehe Sie mich davon benachrichtigt.

Mit aufrichtiger Freundschaft und Hochachtung Brühl*

Apparat

Zusammenfassung

Brühl hat erfahren, dass Weber die Anstellung in Dresden angenommen hat, will wissen, ob das stimmt und bittet Weber noch nicht endgültig zuzusagen, da er immer noch auf ihn rechnet

Incipit

Ich erfahre soeben

Generalvermerk

Brief nicht überliefert; lt. TB am 29. Dezember 1816 erhalten; Inhalt über Webers Brief an Caroline Brandt vom 30./31. Dezember 1816 erschlossen

Verantwortlichkeiten

Übertragung
Eveline Bartlitz, Joachim Veit

Überlieferung

Textzeuge

Brief nicht vorhanden; Korrespondenz über Webers Tagebuch erschlossen

Textkonstitution

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