Karl Theodor von Küstner an Karl Gottfried Theodor Winkler in Dresden
Leipzig, Montag, 27. März 1826

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[…]Mit Weber sprach ich bei seiner Durchreise über seinen Oberon.* Er sagte mir, daß ich das Buch durch Sie schon bald erhalten könnte. Die Vorbereitungen hiezu sind bedeutend. Ich habe den Plan, im Sommer alles vorzubereiten und die Oper im September für die Michaelismesse zu geben. Sobald Sie also können, schiken Sie mir das Buch und was Sie haben. Daß jetzt zunächst noch von keiner Vorstellung die Rede seyn kann, versteht sich. Sehr neugierig bin ich darauf nach Allem, was mir Weber erzählt.

freundschaftlichst
der Ihrige
Dr. Küstner

Apparat

Zusammenfassung

Küstner berichtet an Winkler von einem Gespräch mit Weber über seinen Oberon bei dessen Durchreise durch Leipzig am 16. Februar 1826 nach London und hofft, das Textbuch bald von Winkler zu bekommen, da er die Oper zur Michaelismesse in Leipzig aufführen will

Incipit

Indem ich mich auf mein Schreiben vom 16t beziehe, benutze ich

Verantwortlichkeiten

Übertragung
Eveline Bartlitz

Überlieferung

  1. Leipzig (D), Stadtgeschichtliches Museum, Bibliothek (D-LEsm)
    Signatur: A/2012/802

    Quellenbeschreibung

    • 2 Bl. (3 beschr. S.) [???]

    Dazugehörige Textwiedergaben

    • Weberiana 24 (2014), S. 13 (Auszug)

Einzelstellenerläuterung

  • „… Durchreise über seinen Oberon .“Im Tagebuch ist am 16. Februar 1826 abends nach Ankunft in Leipzig kein Treffen mit Küstner vermerkt; aber in seinem ersten Reisebrief an seine Frau Caroline erwähnt er den Besuch Küstners in seinem Hotel; in Leipzig fand am 24. Dezember 1826 die deutsche Erstaufführung des Oberon statt (Fambach (Leipzig), S. 107).

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