Carl Maria von Weber an Karl Theodor Küstner in Leipzig (Entwurf)
Dresden, Samstag, 30. Oktober 1824

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An H: Hofrath Küstner in Leipzig.

Wohlgebohrner H: Hofr:

Geehrtester Herr und Freund

Nur höchst ungern finde ich mich veranlaßt Sie mit einer Bitte zu belästigen, von der ich herzlichst wünsche, daß Sie sie nicht als Zudringlichkeit oder Unfreundlichkeit aufnehmen mögen; aber mancherlei Ausgaben drängen mich meine Ausstände einzuziehen, und somit würden Sie mich E:* W: sehr verbinden, wenn Sie mir gefälligst das Honorar für Euryanthe baldigst zukommen laßen wollten.

Ich wiederhole die Bitte ob Ich nähre die Hoffnung daß Sie ob dieser Bitte nit zürnen Ihrem
ergebenen Diener
CMvW:

Apparat

Zusammenfassung

in der Hoffnung, dass ihm K. dies nicht als Unfreundlichkeit anrechne, mahnt er das Honorar für Euryanthe an

Incipit

Nur höchst ungern finde ich mich veranlaßt

Verantwortlichkeiten

Übertragung
Eveline Bartlitz; Joachim Veit

Überlieferung

  • Textzeuge: Berlin (D), Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz, Musikabteilung (D-B)
    Signatur: Mus. ms. autogr. theor. C. M. v. Weber WFN 6 (XIV), Bl. 83b/r

Textkonstitution

  • als„für“ überschrieben mit „als
  • „oder“durchgestrichen
  • „keit“durchgestrichen
  • „Sie“durchgestrichen
  • „E:* W:“über der Zeile hinzugefügt
  • „Ich wiederhole die Bitte ob“durchgestrichen
  • „nit“unsichere Lesung
  • „Diener“durchgestrichen

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