Franz Anton von Weber an Gottfried Christoph Härtel in Leipzig
Salzburg, Donnerstag, 17. Dezember 1801

[…] Mein fleißiger Sohn empfiehlt sich Denenselben ganz ergebenst, und da er so sehr mit Arbeit überhäuft ist, so will er auf die Notendruckerey in so fern ganz Verzicht thun, da er dadurch in seinem Lieblings Studio zu sehr verliehren dürfte, ich auch die benöthigten Geschäfte nicht erhalten können, so ich hätte haben müssen. Dahero steht Ihnen die kostbare Druck Maschine für einen convenablen Preis von 200 Thlr. zu Diensten.[…]

Apparat

Zusammenfassung

bietet Härtel seine Druckmaschine an, da sein Sohn lieber auf die Notendruckerei verzichten u. sich seiner Lieblingsbeschäftigung zuwenden wolle

Generalvermerk

Textwiedergabe (Ausschnitt) nach Hase (1917)

Verantwortlichkeiten

Übertragung
Eveline Bartlitz; Joachim Veit

Überlieferung

  1. Verbleib unbekannt

    Dazugehörige Textwiedergaben

    • Hase, Oskar von (Hg.): Breitkopf & Härtel. Gedenkschrift u. Arbeitsbericht. Bd. 1: 1542–1827, 4. Aufl. Leipzig 1917, S. 220 (nur Ausschnitt)
    • Anonym: "Die Einführung des Steindrucks in Leipzig", in: Deutsches Steindruckgewerbe, Leipzig, Jg. 12, Nr. 4 (15. Februar 1919), S. 27, / Wagner, Carl: "Carl Maria von Weber und die Lithographie" in: Buch und Schrift, Bd. V (1931), S. 13 (nur Ausschnitt)

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