Ludwig Nohl an Friedrich Wilhelm Jähns in Berlin
Oberweiler bei Badenweiler, Donnerstag, 4. Juli 1867

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Verehrter Herr Musikdirector,

Meiner Zusage in Berlin gemäß und in Erinnerung an die liebenswürdige Aufnahme, die ich bei Ihnen fand, sende ich hier in Eile was ich von Weber Ungedrucktes besitze.

Das Umstehende besitzt Frl. Sunilde Gerhard in Leipzig, sämtl. an ihren Vater den Kaufmann u. später Meiningischen Legationsrath Gerhard gerichtet, der auch mit Beethoven bekannt war und ihm ebenfalls Dichtungen zur Composition zusandte.

Das Uebrige dh. der Br. vom 2. Nov. 1816 habe ich von Schubert in Prag.

Kennen Sie den Weberbrief in der Pölchauschen Sammlg der Berliner Bibliothek?

Mit bestem Gruß
Ihr ergebener
LNohl

Haben Sie den beifolgenden
facsimilisirten auch schon?

Apparat

Zusammenfassung

schickt ihm Ungedrucktes von Weber, aus dem Besitz von Similde Gerhard in Leipzig, alle an ihren Vater, den Kaufmann u. späteren Meiningischen Legationsrath Gerhard gerichtet, der auch Beethoven bekannt war und ihm ebenfalls Dichtungen zur Composition gesandt hat. Den Brief vom 2. Nov. 1816 hat er von Schubert in Prag. Fragt, ob er den Weber-Brief in der Poelchau-Sammlung der Berliner Bibliothek kennt.

Incipit

Meiner Zusage in Berlin gemäß und in Erinnerung

Verantwortlichkeiten

Übertragung
Eveline Bartlitz; Joachim Veit

Überlieferung

  • Textzeuge: Berlin (D), Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz, Musikabteilung (D-B)
    Signatur: Weberiana Cl. X, Nr. 458

    Quellenbeschreibung

    • 1 DBl. (1 b. S. o. Adr.)

    Dazugehörige Textwiedergaben

    • Weberiana 23 (2013), S. 103f.

Textkonstitution

  • „später“über der Zeile hinzugefügt.
  • „dh. der Br. … 2. Nov. 1816“über der Zeile hinzugefügt.

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