Carl Maria von Weber an Gottfried Weber in Mannheim
Prag, Dienstag, 9. März 1813

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Geliebte, alte treue Seele!

Wo soll ich anfangen? wo aufhören? es wird mir glühendheiß wenn ich daran denke was ich dir alles zu sagen habe. in Gottes Nahmen also frisch drauf los.

Vor allem nehmt meinen innigsten warmgefühltesten Dank für die herzliche Theilnahme die aus deinem lezten Briefe leuchtet, und mir so wohl thut. wie 10 fach hätte ich alles genoßen wenn ich in Eurer Mitte sein könnte. Mein alter treuer Gänsbacher ist meine einzige Stüzze, der einzige mit dem ich von Euch sprechen kann, und der euch liebt wie ich euch liebe. Ja Brüderl, einmal wird mich doch der Teufel wieder in Eure Gegend führen, und da wollen wir was schwatzen pp Na!

Nun zur Beantwortung denn Morgen muß der Brief fort. zu erst zu deinem lezten Briefe vom 2t Februar den ich d: 11t erhielt. den Brief von Hoffmann in Darmstadt mit deinem Zettelchen habe ich auch richtig erhalten, und noch nicht an Beer geschrieben, wenn es möglich ist geschieht es bis Morgen noch.

Bist wieder einmal ein Esel, freylich war das ein Kompliment nach Unsrer Art, wenn ich sagte daß ich nicht begreiffen könnte warum Rochlitz was auf dich hielte. Hast wieder eine große Geschichte dahinter gesucht. Stekt dich der Beer an? Kühnel habe ich in aller möglichen Beziehung von dir gesprochen. Sezze dich doch endlich einmal selbst in Berührung mit ihm.

Wenn dein Declamatorium fertig ist so schikke es her, wollens’ emal in einem Concert vororgeln und dann davon schreyen. ich sehe mit großer Freude daß du fleißig bist, und es ist gewiß gut daß Beer da ist, das feuert ungemein an, man arbeitet oft blos um es den andern zeigen zu können. Also von Sänger und Sängerinnen willst du neidischer Hund nichts ablaßen, sondern nur alles für dich behalten? Wenn ich was Gutes bey euch wüste würde ich das Kind im Mutterleibe nicht schonen, denn ich hab mir’s einmal in den Kopf gesezt, die beste Oper in Deutschland auf die Beine zu bringen. lache nicht, man thut so viel man kann, sezt sich ein hohes Ziel und strebt darnach so viel als möglich. Meine 3000 ƒ sind freylich Einlösungsscheine, aber beynah schon so gut als ReichsGeld. und alle Hoffnung ist daß sie al pani kommen werden. Mein Contract ist nun längst unterschrieben und besiegelt und ich ein Gefangener Mensch auf 3 und ½ Jahr. item.T – Was du sagst ist wahr und ich bin zufrieden. – Nun zu deinem vom 9t Januar den ich d: 31t erhielt. ich lege dir hier ein Verzeichniß meiner gestochenen Werk[e] bey, die noch nicht rezensirt sind bezeichne ich mit einem * und übergebe sie demüthigst deinen höllischen Klauen zur Zerfleischung. Denen Verlegern zu schreiben Sie sollten dir Exemplare schikken, ist eine umständliche Geschichte die alles sehr in die Länge ziehen würde. Nim[m] also die dir nothwendigen Sachen, und sage bezahle sie nicht, und sage ich würde es schon mit denen Verlegern ausmachen, daß dieses Exemplar nachgesendet und ersezt würde. Wen haben sie denn in Wisbaden jezt? die Materialien zu der Kritik des ersten Tons und der Simph: zu schikken wäre sehr überflüßig, dein in manchem Briefe an mich darüber ausgesprochenes Urtheil, unterschreibe ich von Herzen. Bey der Simph: bemerke allenfalls daß ich sie schon 1807 geschrieben habe, und das erste Allo: mehr Overturen als ächter Simphonien Styl ist. auch wegen dem ersten Ton hat Beer nicht unrecht. Wenn du ja ein übriges thun willst so schikke mir die Recension vorher, und ich spedire sie dann nach Leipzig.      Deinen QuartalBericht | in der M: Z: wo der Gesang von MB als Beylage ist* habe ich gelesen. bin aber gar nicht mit dem Dings /: nehmlich dem Lied :/ zufrieden. Schicht kannst du auf mein Wort hin, die Meße schikken er bezahlt gleich. Cherubinis Trauer Kantate weiß ich dir nicht zu verschaffen*. Dusch hat nichts beygeschrieben in deinen Brief, wie du schriebst, wegen AbuHassan. Wollank hat mir 2 Hefte Lieder, italienisch und deutsch dedicirt, die wirklich sehr brav sind.* Triole wird sie anzeigen. von Berner höre ich in dieser Sturmvollen Zeit natürlich noch weniger wie vorher. – Wie ist es möglich daß Wir einmal so eine verschiedene Ansicht haben konnten bey der Hymne. Gerade das was der Dichter so dachte wie ich es ausführte, nehmlich diese Mittelsäzze blos vorüber gehend ohne dabey zu verweilen zu behandeln, da sie nur gleichsam ein kurzer Kommentar, oder Beyspiele sind zu dem GrundSazze In seiner Ordnung schafft der Herr! sind, gerade das findest du schlecht; und willst es mit Prätension behandelt haben, wo meine und des Dichters Ansicht es war es gänzlich ohne Prätension zu geben. diese gleichartige Melodie und Schlußfälle in den verwandetesten Tönen ist ganz planmäßig von mir so hingestellt, weil alles analog ist, und immer auf daßelbe zurükkömmt. Was du von dem doch steht seine Herrschaft sagst, ist wahr, und werde ich so ändern. die Wiederhohlung der Worte, der Herr finde ich aber nicht so unsinnig. Mit dem Wort Herr besonders in Beziehung auf Gott, verbindet man einen Ehrfurchterwekkenden Begriff, und dadurch eben wollte ich das noch Sanctioniren, in seiner Ordnung die Melodie des Chorals ist die alte, Befiehl du deine Wege pp und du kannst recht haben daß die Schlüße in E oft wieder kehren aber es war mir darum zu thun diese Tonart recht zu begründen und dann kommen auch nie 2 aufeinander, das macht einen Unterschied. das Gelobt sey Gott, werde ich nach deinem Vorschlag schreiben, weil es richtiger und beßer ist. Warum ist aber dem Herrn Grübler, ein wahrhafter DeklamationsFehler im Recitativ: entwischt? den ich erst in Leipzig bemerkte und verbeßerte. es heißt nehmlich Notenbeispiel: „mit Bösem soll in Kampf es gehn“ und muß heißen Notenbeispiel: „mit Bösem soll in Kampf es gehn“ welches ich dich zu corrigiren bitte.

Auf dem lezten Stükk mit dem du so zufrieden bist, beruht eigentlich das Ganze, und hier erst konnte man sich des breiteren und weiteren gehn laßen, welches ich denn auch gethan habe. der Eintritt der Fuge ist hoffentlich neu, und bestimmt recht die Festigkeit des Ganzen. in der Fuge hast du Gespenster gesehen. wo ist denn da ein | ContraThema zu finden? ich habe wenigstens keines hinein gemacht und also wird auch die Antwort richtig sind sein, da weder gefragt noch geantwortet wird. Das, Gelobt sey Gott, ist in der Instrumentation und zulezt auch in den Singstimmen mit dem Hauptthema verbunden aber sonst nichts. alle Mittelsäzze, Fortführungen pp sind aber natürlich aus dem Thema genommen. Wie du in der Einleitung Wildheit finden kannst, ist mir durchaus unbegreifflich. es ist eine große kräftig ruhige Fortschreitung mit Bezug auf die Fuge, und überhaupt der Plan der ersten Hälfte gewiß eben so genau auf die zweite zur Wirkung berechnet, die sie auch thut, und in der ich etwas Fehlerhaftes gar nicht finden kann.      Wegen den Tempos so geben die ritard: Triolen, selbst den 6/8 Takt an. und das darauf folgende ist wieder Tempo primo, so daß eigentlich durchaus da nur ein Tempo ist, und der 6/8 Takt, nur etwas langsamere 4tel in Triolen giebt. Ausschweifende Modulationen giebt es vollends gar keine, denn es geht ja gar nicht aus dem C heraus, daß bey = Es drängen sich Wetter pp die Fortschreitung etwas hart ist will ich zugeben, wenn du willst, obwohl natürlich durch die Ligaturen herbey geführt wird.

Die Fuge vom 1t Ton ist mit dieser gar nicht zu vergleichen, wie holprich sind dort alle Stimmen pp.

A propos auch. du nimmst mirs doch nicht übel, daß ich wiedersprochen habe?

Nun auf Beer zu kommen. Es ist wahrhaftig höchst intereßant dem Gange deiner Empfindung und geänderten Ueberzeugung auf ein und demselben Blatte zu folgen. Gänsb: war bey mir wie ich ihn las, und wie ich an die Stelle kam, wo du noch noch ganz im alten Tone sprachst, und überzeugt warst, die Sache sey nie wieder ganz ins Reine zu bringen, es gäbe dafür keine Entschuldigung und zugleich seiner Ankunft erwähntest, so sagte ich sogleich ehe ich noch weiter las, gieb Acht Gänsbacher, sehen, sprechen vergeßen, und alles auf den Entfernten wälzen wird eines seyn. – und so war es auch. deinem Herzen macht es Ehre, und wenn es dich beruhigen kann; so glaube in Gottes Nahmen daß ich dumm gehandelt habe, aber noch kann ich ruhig die Hand aufs Herz legen und sagen, ich habe mir nichts vorzuwerfen, ich habe gehandelt wie ein Freund handeln muste, der auch glaubt einen solchen vor sich zu haben, | daß ich mich darin geirrt habe, ist freylich ein großer Fehler, und meine Erfahrung hätte mich davor warnen können, wenn nicht mein Gefühl sie überschrieen hätte. ich lege dir den Brief an Beer offen bey, sigle ihn dann nach Gefallen; denn auch das könnte seine Delikateße beleidigen. Was soll das heißen daß seine Eltern nicht einmal unsre sogenannte Versöhnung erfahren sollen, warum dringt er so darauf, und, was sucht er darunter. Würde es die guten Menschen nicht freuen, wenn man Ihnen mit 3 Worten sagte, wir haben uns Verständigt, alles ist wieder im Gleise. oder fürchtet Er Details, und will lieber um selbst nach Bequemlichkeit die Sache drehen und wenden zu können, sie ganz in der Dunkelheit liegen laßen? – – – Beyliegender Brief ist hoffentlich das Lezte was ich in dieser uns allen, hauptsächlich aber mir so schmerzlichen Angelegenheit schreibe. Schriftlich wird sie kaum je rein ausgeglichen werden können. Sehe ich ihn nicht wieder, so geht es mir vielleicht wie dir, und Gegenwart des Menschen, Errinnerung, KunstLiebe pp das alles besticht mich und läßt vergeßen. – Daß übrigens du vis a vis Beers Eltern nicht im geringsten compromittirt worden bist versichere ich dich hiemit feyerlichst. Sie hat stets nur wie mich die reinste Liebe für das Beste Ihres Sohnes geleitet, und in deinen Beschwerden fanden Sie nur die Ihrigen wieder und die Hoffnung durch einen Fremden beßer auf ihn einwirken zu können. – –

Nun zu meinen Familien und Geld GeschäftenT. Ich lege dir hier einen Wechsel von 130 ƒ bey wobey ich meine Rechnung also mache*.

deine Auslagen mit 50 ƒ 37
2 mal der Christiane und noch das dritte mal 15  –
den Beytrags Ducaten* von mir, Berner und Gänsbacher 16. 30
den Schulden Rest meines seeligen Vaters von 142 ƒ 16 xr beträgt das Drittheil, das mich trifft, da ich darauf rechne das Bruder Friz und Edmund daßelbe thun, da die Schwester außer
Stand ist
47. 26.
zur Ausgleichung für Porto pp 27.
Summa Summarum 130 ƒ –

Von meinen Brüdern höre und sehe ich nichts. Auch würde es mich sehr drükken der Christiane die 5 ƒ Monatlich immer fortzuzahlen, da ich die Kosten des Leichensteins pp allein bestritten habe, und andre Menschen leider ein Näheres Recht vor der Hand auf meine Kaße haben. ist es aber nicht anderst so will ich es in Gottesnahmen thun, denn es ist eine heilige Pflicht für uns das treue Wesen wenigstens vor dem bittersten Mangel zu schüzzen. Habe 1000 Dank lieber Bruder für deine Auslagen und Besorgung, und mache | doch, daß ich endlich einmal erfahre wo meine Brüder stekken, Fritz ist nicht mehr in Freyburg und Briefe habe ich hier keine von ihm gefunden. Wahrscheinlich lagen sie zu lange hier und sind zurükgesendet worden, kein Mensch will aber etwas davon wißen. Schreibe mir was noch da ist von des Vaters Sachen, Papieren pp für mich. Vielleicht schikt dir auch die Stadtschreiberey von Stuttgart, der ich auch vor 8 Tagen Geld sandte, meine noch dort zurükgelaßnen Partituren, Gemälde pp die ich so lange schon durch Hiemer erwartete. – – Nun zum Referat deß seit meinem lezten Berichte vorgefallenenT. d: 2t Februar kam der Fagottist Brandt, aus der Münchner Kapelle, von Wien hieher. als einen alten Bekannten nahm ich ihn zu mir, und arrangirte ihm sein Concert. Wozu ich ihm auch noch ein Andante und Rondo Ungarese componirte welches Furore machte. daß ich da alle Hände voll zu thun, mit ihm herumzulaufen und dergleichen hatte, begreifst du. d: 19t war sein Concert wo außer einer Overture von Gänsbacher, Er ein Concert von mir blies das ich schon in München für ihn geschrieben hatte, und obiges Rondo. Relation davon wirst in der M: Z: finden. d: 24t reiste er ab, und nun gieng es an das Arrangement meines Concertes welches d: 6t Statt hatte und in jeder Hinsicht äußerst brillant ausfiel, der Saal gedrükt voll, das Orchester und die Sänger voll Feuer und Leben, und ein Enthusiastischer Beyfall. ich machte meine Simphonie, Eine Arie gesungen von Dlle Müller, /: Tochter des Wenzel Müller :/ spielte mein neues Höllen Concert, und gab die Hymne.* Außerdem hab ich in dieser Zeit noch 4 Gesänge componirt und über 30 Briefe in Directions Angelegenheiten geschrieben. hierin, und darinn daß ich dir gleich auch Geld schikken wollte liegt die Entschuldigung mit der ich eigentlich meinen Brief hätte anfangen sollen, daß ich dich so lange auf Antwort warten ließ. Auch jezt muß ich die Nacht zur Hülfe nehmen um diesen Brief zu vollenden. in der Fasten sind noch 2 Concerte für die Armen, Eines für das Orchester und Eines für Mlle Müller die ich alle arrangiren mußT. denke also was alles auf mir liegt, dazu die Verfertigung eines neuen Catalogs des Theater ArchivsT das in der grösten Unordnung ist pp meine Correspondenz, viele Recensionen, und Aufsäzze pp Manchmal brennt mir wirklich der Kopf und das Wort Posttag ist ein Schrekenstag. Ich will nun versuchen noch an Beer zu schreiben. Er hatte Gänsbacher sein Gott und die Natur versprochen, hätten wir es gehabt hätte ich es jezt aufgeführt, so wie ich die Direktion auch auf seine Jephta aufmerksam gemacht habe. Was ist denn das mit dem Ali Melek, du wirfst in deinem | Briefe diesen Nahmen mit Abu Hassan so durcheinander daß kein Mensch daraus klug wird. ist es eine neue Oper von Beer? Ich bin begierig von dir zu erfahren was jezt sein Plan ist. von seinem Bruder Hans bekomme ich regelmäßig Briefe von Berlin und Bruder Wolf erwarte ich täglich hier von Wien durchreisend. du hast mir ja so lange nichts von meinen lieben Houts geschrieben auch von meinen andern Bekanntschaften. Unter anderm wie stehts mit Benzels, und wie gefällt sich die Clary Solome im Ehestande? Ich fühle mich hier bis jezt nichts weniger als froh. habe zwar überall Zutritt, und bin mehr in großen Gesellschaften als mir lieb ist, aber so ein ächt Musikalisches Haus, wo so die Kunst mit Liebe gepflegt wird, wie wir es gewohnt sind, und wie ich in Berlin Gotha, Weimar, Leipzig, gefunden habe, ist hier nicht aufzutreiben. Vielleicht kömt es mit der Zeit, ich vergrabe mich in Arbeit und betäube mich damit aber manchmal will der Mensch doch auch wahre Erholung und Freude.

Schreib mir bald und recht viel wieder, die Briefe meiner Freunde sind meine einzige Freude. Jörgl verläßt mich auch im Aprill und geht mit seinem Grafen nach Tyrol und Salzburg dann stehe ich wieder ganz verwaißt. Nun Gute Nacht. ich drükke euch alle in Gedanken mit Liebe an meine Brust, und Wenn es Euch wohl geht so gedenkt Eures ewig treuen fernen Webers.

Apparat

Zusammenfassung

Verleger und Rezension der Vereinsbrüder betr.; ausführlich zu Gottfrieds Kritik an der Hymne; über Unstimmigkeiten mit Meyerbeer; Nachlaß des Vaters betr.; Bericht ab 2. Februar; mit einem Verzeichnis von Webers Werken und Anmerkung, welche noch nicht im Druck erschienen sind

Incipit

Wo soll ich anfangen? wo aufhören? es wird mir glühendheiß

Verantwortlichkeiten

Übertragung
Eveline Bartlitz; Joachim Veit

Überlieferung

  1. New Haven (US), Yale University, Beinecke Rare Book and Manuscript Library (US-NHub), Frederick R. Koch Foundation

    Quellenbeschreibung

    • 1 DBl. (4 b. S.) u. 1 Bl. (6 b.S. o.Adr.)

    Provenienz

    • Stargardt Kat. 630 (1983), Nr. 1005

    Dazugehörige Textwiedergaben

    • Bollert/Lemke 1972, S. 51–56

Textkonstitution

  • daß„das“ überschrieben mit „daß“.
  • und„die anderen“ durchgestrichen und ersetzt mit „und“.
  • sie„ich“ durchgestrichen und ersetzt mit „sie“.
  • „und sage“durchgestrichen.
  • „des“über der Zeile hinzugefügt.
  • „heißt“über der Zeile hinzugefügt.
  • „sind“durchgestrichen.
  • geben„giebt“ durchgestrichen und ersetzt mit „geben“.
  • noch„nicht“ überschrieben mit „noch“.

Einzelstellenerläuterung

  • „⩨“Raute mit drei Quer- und zwei Längsbalken.
  • „… von MB als Beylage ist“Gottfried Webers Bericht aus Mannheim vom Dezember 1812 in: Allgemeine musikalische Zeitung, Jg. 15, Nr. 4 (27. Januar 1813), Sp. 57–60; in derselben Nummer ist in Sp. 65f. die Rezension von C. M. v. Webers Liedern op. 23 mit vollständiger Wiedergabe des Liedes Maienblümlein abgedruckt.
  • „… ich dir nicht zu verschaffen“Auf Grund einer Falschmeldung von Haydns Tod 1805 von Cherubini komponiert als Chant sur la mort de Joseph Haydn. UA nach Haydns 1809 erfolgtem Tod am 18. Februar 1810 im Conservatorium, Paris; der Partitur-Druck erschien 1809 in Paris.
  • „… die wirklich sehr brav sind.“„Sechs | ITALIENISCHE GESAENGE | mit Begleitung des Pianoforte | componirt und | seinem hochgeschätzten Freunde, | C. M. v. Weber | zugeeignet von | F. WOLLANK. | Pr: 16 Gr: | Leipzig und Berlin, | im Kunst- und Industrie-Comptoir | 1813 (VN389).“; und: „Sechs / DEUTSCHE LIEDER / mit / Begleitung des Pianoforte. / in Musik gesetzt und seinem hochgeschätzten Freunde / Carl Maria von Weber / achtungsvoll zugeeignet / von / Friedrich Wollank. / 4tes Werk. / Eigenthum des Verlegers. / Berlin in der Schlesingerschen Musikhandlung [1812/13]. / Preis 16 gl:“ .
  • „… ich meine Rechnung also mache“vgl. auch Webers Notiz über die Schuldenzahlungen.
  • „den Beytrags Ducaten“der Beitrag für den Harmonischen Verein.
  • für unsweitere mögliche Lesungen heute.
  • „Simmrok noch nicht gesehen.“Das „Simmrock noch nicht gesehen“ bezieht sich ebenfalls auf die nächste Zeile. Die beiden Zeilen sind im Original durch eine geschweifte Klammer entsprechend verbunden.

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