Carl Maria von Weber an Friedrich Ludwig Schmidt in Hamburg
Dresden, Montag, 15. Dezember 1823

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Wohlgeborener Herr und Freund!

Haben Sie Dank für Ihre so freundlich ausgesprochene Theilnahme.

Euryanthe“ steht Ihrer Bühne zur Aufführung zu Diensten, gegen den gewöhnlichen Revers und ein Honorar von vierzig Friedrichsd’or. Zugleich wird ein an den Componisten mit einzusendendes, indeß von der geehrten Direction näher zu bestimmendes Honorar für die Dichterin der „Euryanthe“ zur Bedingung gemacht.

Mit wahrem Vergnügen schließe ich aus den launigen Aeußerungen in Ihrem lieben Briefe auf Ihre vollkommene Heiterkeit und Wohlsein. Der Himmel erhalte Sie dabei und glauben Sie mich stets mit wahrer Hochachtung und freundlicher Ergebenheit Ihren
Freund und Diener
C. M. v. Weber.

Apparat

Zusammenfassung

Euryanthe stehe für seine Bühne gegen üblichen Revers und 40 Frdor zur Verfügung; Sonderhonorar für die Dichterin sei Bedingung

Incipit

Haben Sie Dank für Ihre so freundlich

Verantwortlichkeiten

Übertragung
Eveline Bartlitz; Joachim Veit

Überlieferung in 3 Textzeugen

  • 1. Textzeuge: Verbleib unbekannt

    Provenienz

    • Charavay, Maison Gabriel: 14. Mai 1881 (Slg. Johann Kafka), Nr. 64
    • 1875 noch im Besitz von Hinrich Böckmann (1809–1891), Oberalter von St. Petri, der seit 16. September 1835 mit F. L. Schmidts Tochter Auguste verheiratet war (vgl. Hermann Uhdes Brief an F. W. Jähns vom 8. Oktober 1875)
  • 2. Textzeuge: Hermann Uhde (Hg.), Denkwürdigkeiten des Schauspielers, Schauspieldichters und Schauspieldirectors Friedrich Ludwig Schmidt (1772–1841), Bd. 2, Hamburg 1875, S. 302
  • 3. Textzeuge: Kopie: Berlin (D), Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz, Musikabteilung (D-B)
    Signatur: Weberiana Cl. II B, 4, Nachtrag, Nr. 12, S. 950

    Quellenbeschreibung

    • Kopie von F. W. Jähns mit geringfügigen orthographischen Abweichungen

Textkonstitution

Übertragung nach Erstdruck

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