Carl Maria von Weber an Karl August Böttiger in Dresden
Dresden, Samstag, 5. März 1823

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Herrn

Hofrath Böttiger

Wohlgebohren

Sie haben mir Gestern, mein hochverehrter Freund ein so erfreuliches Wort gesagt, indem Sie mir Ihren Besuch versprachen, daß ich es darauf hin wage Sie zu bitten Morgen Sonntag Mittag um 1 Uhr eine freundschaftliche Suppe bei uns annehmen zu wollen. Ich hoffe nicht daß der gottlose Winkler-Schelm meiner Frauen Sauçen zu den gefährlichen zählt, verspreche auch, Sie mit Waßer und anderer Patienten Kost zu versehen, und somit hoffe ich auf ein gütiges Ja!

herzlichst
Ihr
Weber

Apparat

Zusammenfassung

lädt Böttiger für Sonntag ein

Incipit

Sie haben mir Gestern, mein hochverehrter

Generalvermerk

Der 5. März 1823 fiel auf einen Mittwoch, hier irrte Weber im Wochentag und Datum, im Tagebuch ist im März Böttiger nicht erwähnt,

Verantwortlichkeiten

Übertragung
Joachim Veit

Überlieferung

  • Textzeuge: Wien (A), Gesellschaft der Musikfreunde in Wien, Bibliothek (A-Wgm)
    Signatur: Weber an Böttiger 1

    Quellenbeschreibung

    • 1 Bl. (1 b.S. einschl. Adr.)
    • Siegelrest

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